Alle Statements

Bekanntere Personen unterstützen die Initiative Zündfunk retten!

Bittet weitere Promis und bekanntere Personen Statements an statement@zuendfunk-retten.de zu mailen, denn die Presse springt vor allem auf Namen an.

Statements

Wer den Zündfunk absetzt, hat mal wieder nichts begriffen und begeht einen sehr großen Fehler, lässt er doch seine popkulturell interessierte Jugend im Stich. Aber nicht nur die, denn wir alle wissen, dass der Zündfunk auch Informationsquelle und Inspiration für viele junggebliebene Erwachsene ist, deren Anspruch über das unerträgliche Top-40-Gedudel hinausgeht. Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, so auch der BR, werden aus Gebühren finanziert, zudem haben sie einen Bildungsauftrag zu erfüllen, dem sie gefälligst gerecht werden sollten. Wie auch immer, alle sind gefordert hier eine Lösung zu finden.

Gerald Huber
Musikjournalist (In-München u.a.),
Musiker (
Cat Sun Flower, Triska u.a.) und
Labelmanager (redwinetunes)


zündfunk muss bleiben ! blöde radiostationen gibt es genug…

schneider tm


Der Zündfunk war und ist unglaublich wichtig für uns und alle Bands um uns herum. Als Informations- und Inspirationsquelle, Unterstützer, Berichterstatter,Organisator, etc…Nicht auszudenken, wie das alles ohne den Zündfunk gewesen wäre. Vieles hätten wir gar nicht oder erst viel später gehört. Auch hätten unsere Musik viele gar nicht erst oder viel später gehört. Ohne den Zündfunk findet ein wichtiger und großer Teil Kultur im Bayrischen Radio nicht mehr statt. Der Horror wäre das, mal höflich ausgedrückt.

Markus Acher für the Notwist


Hallo BR,

Bitte erhalten!

Gruss
Aus Berlin von
Dietmar Post (play loud!)


BPitch Control als Indipendent Label wendet sich gegen die Einstellung des Programmes “Zündfunk”. “Zündfunk” ist in seiner Programmgestaltung ein Vorreiter für intelligentes und unterhaltsames Radio nahe am Geist der Zeit und mit viel Liebe zur Musik. Gerade als öffentlich-rechtlicher Sender sollte es sich der Bayerische Rundfunk zur Aufgabe machen, den privaten Radiosendern und seinen teils sehr oberflächlichen Formaten ein so gutes Programm wie “Zündfunk” entgegen zu stellen.

BPitch Control, Marit Posch


Wenn die Öffentlich-rechtlichen bald genauso klingen bzw. aussehen, wie die Privaten, dann brauchen wir sie nicht mehr. Nur, wenn sie sich einen eigenständigen gehobeneren (auch schwerer zugänglichen Stil) erhalten, werden ihnen Hörer und Zuschauer erhalten bleiben. Zum Beipspiel auch ich, der ich sonst gar kein Radio höre.

Richard Oehmann, DJ, Puppenspieler, Journalist


Da sind offenbar keine Reformatoren, sondern Privatfunk-Ideologen am Werk. Es geht um die Erhaltung des oeffentlich-rechtlichen Rundfunks mit B2 und Zuendfunk!

Gert Heidenreich, Autor und Sprecher


Letzte Bastionen von Programmqualität im öffentlich-rechtlichen Rundfunk dürfen nicht fallen!

FX Karl, Autor


die Bayerischen müssen verrückt sein: da habens den am besten funktionierenden Jugendsender der Republik, der wie kein anderer die hiesigen Künstler spielt, einlädt und fördert und dann wollen sie diesen einstellen und auf die lange Bank schieben, um irgendwie Kosten zu sparen: Für noch mehr Jugend(kultur)freie Sendeplätze, Jugendfreie Altstädte,etc. pp… Die einzige Lobby, die sich nicht und nie beschweren kann und bald einfach nicht mehr da sein wird. Danke, bayrisch-deutsche Medienpolitik.

Daniel Wiest, Dipl. Medien-Ing. und Tonträgerhersteller


das koennt ihr nicht tun!!!! bayern 3 koennt ihr abschaffen, dass kann von antenne brandenburg ersetzt werden, aber der zuenfunk nicht…

Andi Teichmann, Gebr. Teichmann


Sehr geehrter Herr Grotzky,

gern erinnere ich mich an unsere Diskussionen in der bayrischen Staatskanzlei zurück. Staatsminister Huber hatter freundlicherweise geladen um mit Fachleuten über neue, deutsche Popmusik im Rundfunk zu sprechen. Sie erfreuten die Anwesenden mit Vorschlägen (Newcomer Konzerten im Sendehaus etc pp) und mit dem Verweis auf die gute Arbeit des Zündfunk.
Laut einer Teopolismeldung vom 11.4. wollen Sie diesen zu Gunsten eines Jugendprogramms im DAB zum Jahresende hin schliessen. Genauso wie ich Ihnen in der Erkenntnis dass Bayern noch einen Jugendsender braucht zustimme, weiß ich als Radiomacher und Musikproduzent, daß DAB leider für eine adoleszente Zielgruppe noch lange keine tragfähige Sendeplattform darstellt. Wenn überhaupt werden Handygestützte Transmissionsformen wie DVB-H und DMB den Jugendlichen erreichen, zur Anschaffung eines DAB Geräts wie Evoke 1 bewegt man eher “Grown Ups” wie das positive, englische Beispiel gezeigt hat. Wenn ihr Antrieb die Förderung des digitalen Rundfunks im Sinne der Landesregierung ist, dann sind Sie mit anderen Formaten (Info, AC, Klassik) weit besser beraten, wenn sie sich aber in Wirklichkeit nur dem schweren, aber ehrbaren öffentlich-rechtlichen Auftrags entziehen wollen, dann erinnern Sie sich bitte an ihre eigenen Worte gegenüber dem Minister und den Kulturschaffenden vor weniger als zwei Jahren. Hochachtungsvoll

Tim Renner, Motor Entertainment (und ehem. Universal Deutschland Chef), in einem offenen Brief an BR-Hörfunkdirektor Johannes Grotztky


Als Vertreterin einer Münchner Kunstinstitution, dem seit 1973 bestehenden kunstraum muenchen, sehe ich das mögliche Einstellen des Zündfunks, der die immer oberflächlicher werdende Radiolandschaft mit Beiträgen für Kultur- und Politikinteressierte auch jenseits der 20 wesentlich bereichert, als großen Verlust. Ich bitte dringend darum, von dieser Programmentscheidung Abstand zu nehmen.

Heike Ander, Kunstraum München


Die Sendung die die Popkultur noch hochhält soll eingestellt werden?Ich dachte der 1 April sei vorbei? Mir fehlen die Worte,als ich vor knapp zwei Jahren für meinen Radiosender Radio Flora Hannover ein Interview mit John Peel gemacht hatte,redeten wir unter anderem über die Radiolandschaft und er sorgte sich sehr um die deutsche Radiokultur!Sind wir denn nur noch von Schwachsinn umgeben?Es ist erschreckend das eine Sendung von diesem Format eingestellt wird!Als ich vor ca. 6 Jahren zum erstenmal Zündfunk hörte(via Stream) war ich gerührt das es solche Sendungen gibt,da ich in Hannover lebe kaufte ich mir einen Digitalsatelitenreceiver um Zündfunk weiter zu hören!Ich kann den Bayrischen Rundfunk nicht verstehen,warum?? Man sollte nur mal nach England schauen,dort werden großartige Sendungen(One Music u.a.) auf BBC1 geschaffen und Sender wie BBC 6 Music sind möglich und in diesem land muß man sich die Nächte um die Ohren schlagen um vernünftige/kritische Beiträge/musik zu hören!

ZÜNDFUNK MUß BLEIBEN!!!!!!!!

Turn the Radio on….

Kai Bempreiksz, Radio Flora Hidden Tracks Redaktion

Kollegin schließt sich dem an: Die Aufgabe, nicht-stromlinienförmige Musik-und Kultursendungen mit Grips zu machen darf nicht an ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen vom Bürgerfunk hängen bleiben, die versuchen das in ihrer Freizeit hinzukriegen, auch wenn wir gern unterstützend tätig sind. Barbara Mürdter,

Musik- und Kulturredaktion Radio Flora, Hannover


To the Verantwortlichen: Macht die Rundfunklandschaft nicht noch aermer als sie ohnehin schon ist! Unterstuetzt lokale Szenen und leistet euren Beitrag bzw. erfuellt den Kulturauftrag des oeffentlich rechtlichen Rundfunks. Wofuer soll ich denn sonst noch GEZ zahlen?

Mika von Campus


Ohne den Zündfunk würden die meisten Hörer in ihrer Summe null ergeben.

Schorsch Kamerun für “die Goldenen Zitronen


Wir sind gegen die Einstellung des Zündfunks und die Einführung einer digitalen “Ersatzsendung”! Als deutsche Rockband aber auch vor allem als Musikinteressierter, der nicht nur einfach vorgekaute, seichte 0815-Musik hören möchte, hat man es vor allem in der Bayerischen Radiolandschaft sowieso schon schwer genug. Da ist der Zündfunk eine kleine aber sehr feine Oase. Hier wird Licht in den dunklen, grauen Mainstream-Sumpf der bayerischen Radiosender gebracht.

Dieses wirklich andere Format abzuschaffen, zeugt nicht von hohem kulturellem Anspruch an das Radio. Wo finden sonst solche Beiträge und solche Musik im Radio statt? Vielleicht noch außerhalb Bayerns, aber gerade deswegen sollte sich der Bayerische Rundfunk der Ausnahmestellung des Zündfunks in der Radiolandschaft bewußt sein. Mit dem Zündfunk hat der BR wirklich einmal Mut bewiesen. Ihn jetzt wieder abzuschaffen ist dann irgendwie doch feige.

Da wird auch ein digitales Format nichts nutzen, das dann eh keiner mehr hören kann. Für ein anderes, hochwertiges, mutiges Radio!

Emil Bulls


Was man so über die Zukunft und Planungen des BR und der Jugendwelle hört und liest erscheint ja in vielerlei Hinsicht erschreckend und beängstigend zu sein. Es kommt mir so vor, als wäre für den BR und seine Entscheidungsträger und Programmchefs der “Zündfunk” ein Aussätzigen Ghetto, das weg, platt gemacht werden muss. Mit welcher Begründung ? Wer von den Entscheidungsträgern und Verantwortlichen hat wirklich Ahnung von dem, was Jugend liebt, lebt und in der Realität wirklich hören will? Ich glaube kaum jemand von den Entscheidungsträgern hat den Kontakt und Bezug zur Jugend, denn anders kann man solche Planungen nicht interpretieren.

Wenn überhaupt jemand an der Jugend dran ist, die “Realness” der Jugend versteht – dazu zählen auch ältere Musikliebhaber und Junggebliebene – dann die “Zündfunk” Redaktion und ihre Macher. Es ist geradezu töricht zu glauben, das der breite Kommerz und charttaugliche Popmusik oder Formatradio das ist, was die Leute hören wollen. Es ist eher so, dass die Jugend nichts Besseres oder Anderes vorgesetzt bekommt, obwohl der BR so viele Frequenzen und Möglichkeiten hat, und der Zündfunk als letzte Bastion des BR gute Musik, Nischenprogramme, Qualität und anspruchsvolle Beiträge die die Jungend liebt, hört lebt, inszeniert. Deshalb erschreckt mich diese Nachricht, dass der “Zündfunk” weg soll, es nicht mal sicher scheint, ob auf der Jugendwelle Platz ist und wenn ja, dann gehört der “Zündfunk” da gehörig ausgebaut.

Ich bin der Meinung genu das Gegenteil ist wichtig und richtig: Ausbau des Sendeplatzes, mehrere coole und integre Programme dazuholen /drumherum bauen, und der Jugend das in der Breite bieten, was der Zünfunk seit Jahren en detail macht. Das ist der einzige Weg ein gutes frisches, intelligentes und respektables Jugendprogramm aufzuziehen, das auch richtig und breitenwirksam, damit erfolgreich wird. Wenn der BR das nicht erkennt, dann Gute Nacht BR, dann wird man den FM4(s) und AFK M 94,5 und anderen nur Vorschub leisten.

Michael Reinboth, Compost Records, München


der Zündfunk ist unwiederbringlich. München ohne Zündfunk – eine Katasrophe für das ohnehin schon bescheidene nicht kommerziell orientierte Musikgeschehen in München und Bayern. Der Zündfunk schafft weit über die treue Hörerschaft hinaus eine Substanz, einen der wichtigsten Nährböden für Musik. Eine Substanz, die nicht messbar ist. Spürbar alleredings, massiv spürbar, wären die Folgen einer Zerschlagung, nämlich auf die musikalische Potenz Bayerns. Wer um Himmels Willen kann denn nur auf die Idee kommen, einem derart wichtigen Förderer die Flügel zu stutzen ??

Isabel Kienemann, Sängerin und Veranstalterin (ehem. Montagsclub)


Dass die Jugendlichen der bayrischen Provinz künftig ohne popkulturelle Hilfestellung durch den Zündfunk aufwachsen sollen, ist eine schreckliche Vorstellung, wenn man/frau selbst erlebt hat, was anderthalb Stunden Welt pro Tag für eine Bedeutung für 16-jährige in zum Beispiel Oberfranken haben können.

Frank Apunkt Schneider, Poptheoretiker, Autor, Künstler


Wir haben als österreichisch-deutsche KünstlerInnengruppe den Zündfunk als eine wichtige Schlüsselstelle nicht nur in der Kommunikation von KünstlerInnen und HörerInnen erleben dürfen, sondern auch als einen wichtigen Netzknotenpunkt in der Kommunikation von Menschen, die gemeinsam im diffusen Bereich (Pop-)Kultur-Politik-Kunst arbeiten. Institutionen wie der Zündfunk leisten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag dazu, dass Kultur nicht zur neoliberalen Konkurrenzarena im allgemeinen Alle-gegen-Alle verkommt. Sollte der Zündfunk abgeschafft werden, wird damit weit mehr abgeschafft als nur der einzige hörbare Radiosender im Sendegebiet (abgesehen von solchen mit nur lokaler Reichweite wie “Radio Z”), es fällt auch eine zentrale Anlauf-, Förder- und Koordinationstelle für kulturelle Initiative in Bayern.

KünstlerInnengruppe monochrom, Wien-Bamberg-Graz


Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrter Rundfunkrat des Bayr. Rundfunks,

Unser Haus arbeitet seit über 20 Jahren mit den öffentlichen rechtlichen Sendern als großer deutscher Tourneeveranstalter zusammen.

Für die Veranstaltungsbranche ist es von größter Bedeutung, dass es in der Radiolandschaft Sender und Sendungen gibt, die jungen Nachwuchskünstlern eine Plattform geben später zu den Stars der Zukunft zu werden und damit vor allem die kulturelle Vielfalt fördern. Bei rein kommerziellen Radiosendern ist diese künstlerische Vielfalt nicht gefragt. Ohne Programme wie Zündfunk wären Künstler wie Police (Sting), U 2, Nightwish und ähnliche niemals zu dieser Popularität gekommen.

Es muss auch darauf hingewiesen werden, dass die Rundfunklandschaft oder die Tonträgerindustrie weder Arbeitsplätze noch Wachstum schaffen, sondern bekannt sind für fortlaufende Schrumpfungsprozesse und Arbeitsplatzabbau. Die Bilanz der Musikwirtschaft wird ausschließlich durch die Veranstaltungswirtschaft ins Plus gehoben, insofern ist es von volkswirtschaftlicher Bedeutung, dieser Branche nicht ein wichtiges Nachwuchsförderungsmedium zu nehmen. Dies hat zuletzt der Kongress Musik als Wirtschaft in Berlin 2004 um Bundesministerium für Wirtschaft nachdrücklich unterstrichen.

Wir die Firma Moderne Welt M&V GmbH mit angeschlossenen Partner- und Tochterfirmen treten daher nachdrücklich für den Erhalt des Zündfunks ein und werden diese Entwicklung auch bei nächsten Kulturforum der CDU, bei dem wir als einziger Veranstalter Deutschlands vertreten sind, ansprechen. Moderne Welt hat 2005 mit knapp 200 Veranstaltung ca. 360.000 Zuschauer begeistert.
Mit freundlichen Grüßen

Henning Tögel, Geschäftsführer Moderne Welt


um der umsichschlagenden volksverdummung entgegenzuwirken und der jugend eine möglichkeit zu geben musik jenseits des top 100 schwachsinns kennenzulernen, plädieren wir bei Slowboat Films uneingeschränkt dafüf die alternativradioinstitution zündfunk rweiterhin aufrechtzuerhalten und zu fördern.

m.a. littler, www.slowboatfilms.com


Wir haben von der Bestrebung, Zündfunk zum Ende des Jahres einzustellen, gehört. Da wir begeistere Zündfunk Hörerinnen sind, würden wir dies sehr bedauern. Zündfunk gehört doch mittlerweile zur anerkannten Musikkultur.

Sabine Haubitz, Haubitz+Zoche


Wir brauchen kritischen, lebendigen Rundfunk mit kreativer Musik, die nicht nach der Pfeife der Industrie tanzt. Deshalb muss der Zündfunk bleiben. Die Rundfunklandschaft darf nicht zur Monokultur werden.

Christoph Wagner, Musikjournalist + Autor


Für einen Zündfunk auf UKW!

Die Verantwortlichen für eine Radioreform haben einen Bildungsauftrag für den öffentlich rechtlichen Rundfunk. Der Zündfunk hat diesen Bildungsauftrag immer vorbildlich wahrgenommen und geschafft, daß Leute Bayern2 hören, die das normalerweise nicht tun würden. Über aktuellste Musikrichtungen hat er immer umfassend und aktuell informiert. Der Zündfunk hat mich zur Radio/Bayern2-Hörerin gemacht. Im Auto, überall wo ein Radio steht, haben wir Bayern2 eingestellt.

Sender mit anderen Qualitätsvorstellungen gibt es genug und die wollen wir nicht hören. Warum sollen anspruchsvolle Formate zugunsten von Durchhörbarkeit gekippt werden. Wenn die öffentlich rechtlichen Sender mit den privaten um das Publikum konkurrieren wollen, wird dies auf Kosten der Qualität geschehen. Wir wünschen uns ein Bayern2 auf einem Niveau wie 3sat oder arte. Dafür will ich auch meine Rundfunkgebühren zahlen!

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war am 6. April auf der Medienseite eine Lobeshymne auf Österreichs Jugendradio FM4 zu lesen. FM4 hat das zur Welle gemacht, was der Zündfunk seit vielen Jahren in seinem engen Zeitfenster bietet. Warum wird Bayern2 nicht zur Jugend- bzw. Kulturwelle umgebaut mit anspruchsvollen und unterhaltsamen Formaten und z.B. die Klassikfreunde digital versorgt. Der Klassikmarkt hat eine kleine, feine Fangemeinde, die sich sicher als erstes den digitalen Empfänger kaufen will und kann bzw. inzwischen sowieso nur noch CDs hört.

Michaela Melián, Musikerin, Künstlerin


Der Zündfunk muss bleiben, weil es eine der wenigen intelligenten, modernen und unterhaltenden Musiksendungen ist, die es überhaupt noch gibt. In dieser Sendung hört man etwas Neues und wird nicht von dem sonst gängigen Musikmüll zugedröhnt. Wenn der BR als öffentlich rechtliche von Steuergeldern finanzierte Rundfunkanstalt eine Berechtigung hat, dann wegen solcher Sendungen.

Verlag Antje Kunstmann ( Antje Kunstmann, Susanne Eversmann, Heike Bräutigam, Andreas Schäfler, Uli Deurer, Tilman Göhler, Petra Niemeyer, Monika Schaub, Celine Genschke, Kathrin Kuna)


Rettet den Zündfunk! Schmeißt doch lieber alle Radio Energys dieser Welt auf den Müllhaufen!

Bernadette La Hengst


Seit es Tocotronic gibt und seit unsere erste Platte erschienen ist, hat uns der Zündfunk immer begleitet. Nicht nur für uns sondern auch für viele andere jungen deutsche Bands ist er ein wichtiges Forum. Außerdem hat uns immer die besonders familiäre Atmosphäre im Team gefreut, wenn wir zur Interviews kamen oder selber Musiksendungen aufnehmen durften. Auch wenn man nicht im Sendegebiet lebt, so sind der Zündfunk und seine Autoren und Moderatoren trotzdem und immer noch popkulturell prägend und inspirierend. Das Ende des Zündfunk wäre ein großer Verlust für die gesamt deutsche Popkultur.

Dirk von Lowtzow, Tocotronic


ohne zündfunk wird der rundfunk ärmer. ohne zündfunk wird er langweiliger. mehr zündfunk täte dem radio gut.

Dr. Heribert Prantl, Journalist


Innovation im Jugend- und Musikradio ist seit geraumer Zeit kaum noch zu beobachten – leider. Zündfunk hingegen ist eine innovative Institution, wie Sie für meine Generation (*1968) neben Sendungen wie Der Ball ist rund und Graffiti und natürlich John Peel als wichtiger Einfluss in Sachen Über-den-langweiligen-Tellerrand-Pop immens einflussreich und wichtig war! Ohne solche Radiosendungen wäre ich wahrscheinlich nie Musikjournalist, Popmusikforscher und Fan manch einer Band geworden.

Darum sollten die wenigen Angebote jenseits des Computerplaylistgedudels unbedingt erhalten bleiben!

Dr. Christoph Jacke, Medienkulturwissenschaftler in Sachen Pop, Musikjournalist, Mediengutachter und ehemaliger Radiojournalist


der zuendfunk war mitte der 80er in meinem kleinen bayerischen kaff nahezu der einzige kontakt zur großen weiten welt der subkultur und damit eine heilsbringende alternative zu bierzelt und dorfdisco. ich kann gar nicht aufzählen, auf wie viele bands ich durch den zuendfunk gestoßen bin. der zuendfunk war auch der grund, warum ich unbedingt beim radio moderieren wollte. insofern ist es also auch nicht übertrieben, wenn ich sage, dass ich ohne den zuendfunk niemals da wäre, wo ich heute bin. dafür möchte ich aufrichtig danke sagen und zugleich feststellen, dass ich eine absetzung des zuendfunks in jeder hinsicht unverantwortlich fände.

Markus Kavka, MTV-Moderator, DJ, Journalist


Rettet den Zündfunk!!!!!!!!

Martin Gretschmann/Console


dem zündfunk gehört mein radioherz. er ist charmant, klug und 100\% geschmacksssicher

Jim Avignon, Künstler


ich hab das mail von franz dobler bekommen das zündfunk der funk ausgehen soll ??? ha ??? hab ich mich verhört ?? ich komme von der schweiz ich weis was es heisst langweilige Radio Programme mit immer langweiligerem musik programm zu hören.. und da kommt ein sender aus dem zugeknöpften Bajern und zeigt allen wo’s lang geht… ich war jedes mal überrascht mit wieviel elan und freude an der sache die mitarbeiter an mich getreten sind und vorallem eben auch kleinst labels wie ich eines bin unterstützt haben um eine fielfarbige musik kultur zu fördern, das ist nicht nur lustig und schön für eine randgruppe ,das ist ganz wichtig für die musik kultur im allgemeinen.. ich schlage vor die ganze Crew wandert aus in die schweiz und macht ein zündfunk schweiz.. den das brauchen wir hier auch nd noch was… zündfunk ist nicht nur bajrisch sondern wirklich weltweit vernetzt.. mit einem bein also in der zukunft und mit dem anderen in der gegenwart

beat-man, president von Voodoo Rhythm records


Wir hören alle schon immer den Zündfunk, denn da lief immer die Musik, die uns wichtig war, und es wurde über die Themen berichtet, die uns wichtig waren. Viel später erst lernten wir uns kennen und beschlossen, zusammen Musik zu machen – wegen eines Wettbewerbs, den der Zündfunk ausgeschrieben hatte.

Zehn Jahre später – in denen wir Platten gemacht, In- und Ausland bereist und uns einen Namen bis in die entferntesten Weltgegenden gemacht haben – ist die Situation immer noch und in den letzten Jahren wieder immer mehr: Der Zündfunk bringt wie kein anderes Medium seinen Adressaten die Welt nach Hause und sie ihrerseits dazu, etwas in die Welt hinauszuschicken. Wieviel kann ein Medium eigentlich sonst leisten?

Die Moulinettes


Zündfunk muss sein. Seit fast Zehn Jahren arbeite ich, erst als geschäftsfürer von kitty-yo, jetzt als Chef von louisville Records, mit Zündfunk zusammen.

Ohne Sender wie zündfunk – können plattenfirmen wie Louisville Records dichtmachen. Zündfunk retten heisst: kleine Plattenfirmen retten – arbeitsplätze retten und Musikkultur retten. Auch Jugend-Alternativ-kultur hat mit PISA was zu tun.

wehe.

Patrick Wagner, louisville Records


Zündfunk ist wichtig, ohne Underground wird es langfristig gesehen auch keinen Mainstream mehr geben, was gar nicht so schlecht wäre,… – aber die “Macher” sollten überdenken, dass Kreativität oft vom Spieltrieb und der Lust Neues auszuprobieren entsteht und der Mainstream später das dann verwässert aufgreift und Geld damit verdient (siehe Britpop u.s.w.)

Wenn also irgendwann nur noch der Mainstream stattfindet und gefördert wird,dann wird´s bald ziemlich langweilig werden und Musik nur noch Ambiente sein. Ich will das bitte schön nicht und deshalb muss der Zündfunk bleiben!!! (das sollte auch ein rationaler Bayern 2 Chef kapieren, oder will der etwa genau das? Dann wird aber genau das gleiche mit den Wortbeiträgen passieren und er als Bayern 2 Chef arbeitslos sein, weil der gesamte Bayern 2 für den 1000. Radio Arabella Verblödungssender weichen muss)”

Albert Pöschl, DIS*KA


ein ambitioniertes, kreatives und kritisches radio, darf nicht zugunsten kommerzieller interessen und marktwirtschaftlichen strategien, hemmungslos zugrunde gerichtet werden. BR-Zünfunk ist ein beachtliches und in deutschland einmaliges hörfunkformat, dass unbedingt bestehen bleiben muss!

Shantel, Musiker, Bucovina-Club-DJ, Labelbetreiber, Frankfurt


auf keinen Fall den einzig guten Sender schliessen!

Ralf Boss, Veranstalter, Nürnberg


lasst das gute nicht den bach hinuntergehen!!!!!

Fritz Ostermayer, FM4, Wien


In Schönheit sterben? Bitte nicht! Nervradio gibt´s schon viel zu viel.

Klemens Wiese, Management Mediengruppe Telekommander, Berlin


Der Zündfunk muss bleiben. Das einzige Fenster für Jugendkultur im Bayerischen Rundfunk darf nicht durch ein unter Ausschluss der Öffentlichkeit sendendes DAB-Programm ersetzt werden. Never.

Ralf Theil, Agentur DJ-Propaganda, Hamburg


mit dem Zündfunk stirbt ein letztes Stück Radiokultur

Martin Büsser, TestCard


wer wird die zerkratzten platten spielen wenn nicht zündfunk? wer wird uns vor christina aguilera retten?? wer wird den lightning beatman spielen..wenn nicht der zündfunk??? danke!

tex dixigas, red lounge records, radio dixigas, dixigas tv, real turds


Meine werten Herren Grotzky, Gruber & Tief! In den letzten Jahrzehnten sind viele neue Musik- & Popkulturen entstanden! Dass dieser Prozess natürlich andauert, haben Sie entweder noch nicht bemerkt, oder – was wahrscheinlicher ist – das Ganze interessiert sie nicht und gefällt Ihnen auch nicht. Ist auch ok so. Ich will ja auch nicht Radio nach Ihrem Musikgeschmack und Ihren Vorstellungen von “Jugendfunk” (was immer das auch sein soll) hören, sondern “gegenwärtige” Musik und den dazugehörigen “Text” für das kulturelle Umfeld. Das bietet im Moment innerhalb des BR hauptsächlich der Zündfunk und seine “Satellitensendungen”. Zum Thema “Jugend” nur soviel: Die Frage, welche Musik jemand hört oder welches Buch man liest, ist sowieso keine Frage der Jugend oder des Alters, sondern hat doch eher etwas mit Sozialisation oder Geschmack zu tun. Auch den scheinbar schon feststehenden Masterplan, eine so genannte Jugendwelle zu machen, die nur digital sendet (BR Pressesprecher Rudi Küffner am 16.4.06 in der “Jungleworld”), halte ich für eine extrem super Idee. Ihre Zielgruppe, die zukünftigen so genannten jungen Hörerinnen sollen sich jetzt auch noch neue Empfangsgeräte kaufen, wo doch schon Millionen von Auto-, Küchen- & sonstigen Radios rumstehen, die man nur einschalten muss. Da tunen wir dann unser Radio doch lieber gleich auf 104.6 Mhz. Wenigstens zeigen Sie Flagge! Danke für Ihre Offenheit, grüßen Sie mir Ihre Quoten und vergessen Sie nicht Ihre Antenne zu erden!

Wiederschaun.

Hias Schaschko, Postkartenverleger, Grafiker, DJ & CD Herausgeber


Höre hier von den Plänen, den Zündfunk abzuschaffen und halte das erstmal für einen Scherz. Angesichts der Radiolandschaft in Bayern sollte man eher annehmen, daß ein Vollprogramm Zündfunk, daß eben auch überall in Bayern zu empfangen ist die weitaus notwendigere Option darstellt!

Yan Mangels, Wir kümmern uns-Bookingagentur


Zündfunk muss bleiben, damit Clubs wie unser Stereo Deluxe Club in Nürnberg weiterhin Besucherspitzen hat, wie an den ZÜNDFUNKT-Abenden. (Und somit überhaupt bestehen kann.)

culture deluxe®, culture & lesungen an ausgewählten orten in nürnberg und umgebung


Ich bin mit dem Zündfunk vielfach und in den unterschiedlichsten Rollen in Verbindung gekommen: Als Musiker (KOLPORTER, BUDDY & THE HUDDLE), als Veranstalter (Hemdendienst/Nürnberg http://www.hemdendienst.org) und als Gastgeber für den Blauen Bus (auch Hemdendienst). Das geplante Abschalten dieses sich stets erneuernden Senders ist nicht nachvollziehbar. Für den Bayerischen Rundfunk wäre dieser Schritt ein Armutszeugnis und ein Abschied von der Medienlandschaft auf Raten. Denn wer – wenn nicht das junge Publikum – soll den Fortbestand eines Radiosenders gewährleisten?!

Michael Ströll, BUDDY & THE HUDDLE


Rettung aber subito! Der Zündfunk ist eine Bastion, eine für mich nicht nur in Jugendzeiten essentielle Radiowelt, die ich nie und nimmermehr missen möchte. Ich habe es immer gern gehört und bin nicht bereit, darauf zu verzichten, Verflachung gibt’s überall und allenthalben, nur eben beim Zündfunk nicht. Bitte tut alles, dass diese intelligente Marke, erfrischenden Ohren und immer zeitgemäße Form des Jugendradios nicht verschwindet. Ich hab nichts dagegen, wenn digital was dazu kommt. Aber: Zündfunk muss bleiben bittschööön! Ich werde auch Herrn Intendant Gruber einen Brief schreiben! Mit dringlichen Grüßen Christian Wagner

Christian Wagner, Wagnerfilm, Bayerischer Filmpreis 2005 für den Film “WARCHILD”


Sehr geehrte Damen und Herren, obwohl ich, überwiegend in Berlin lebend, den Zündfunk nur hören konnte, wenn ich mich in Süddeutschland aufhielt, finde ich die Vorsstellung äußerst schmerzhaft, dass dieses Programm eingestellt werden sollte. Neben wenigen anderen Programmen in deutschen Radios wie etwa “Der Ball ist rund” beim Hessischen Rundfunk zählt der “Zündfunk” für mich zu den herausragenden, von einer extrem sympathischen Form der Kompetenz und Vermittlung derselben geprägten, Ausnahmen eines tollen Programms. Ich möchte deshalb entschieden meinen Wunsch (durchaus auch auch als Gebührenzahler) zum Ausdruck bringen, dass dieses Programm unbedingt erhalten bleibt.

Prof. Christoph Dreher, Merz Akademie


Ich würde garnicht wissen wie es ohne den Zündfunk sein soll!!

Vor zehn Jahren schon als die Sendezeit noch um 16.30 Uhr lag, habe ich wärend meiner Arbeit auf den Beginn von Zündfunk hingearbeitet. Hinterher war ich immer schlauer und konnte eine halbe Stunde später nach Hause gehen und das Gehörte mir noch eimal durch den Kopf gehen lassen.

Als die Sendezeit verändert wurde, war es zuerst eine schwere Umstellung für mich, aber mittlerweile hab ich meinen Alltag darauf eingestellt und jetzt wird um sieben in der Küche gekocht und der Zündfunk gehört.

Für mich persönlich wäre es der tragischte Eingriff in mein Leben, den mir ein Medieum antun kann. Ich brauch den Zündfunk!
Die Sendung informiert mich!
Die Sendung bringt mich weiter!
Die Sendung lässt mich wissen ich bin Teil eines Ganzen!
Die Sendung unterhält mich!
Die Sendung stellt mir aktive Meschen vor!
Die Sendung lässt mich auf Musik aufmerksam werden, die ich sonst niemals zu Gehör bekommen hätte.
Und die Sendung macht Spaß!
Für mich wäre die Absetzung des Zündfunks ein nicht hinnehmbarer Verlust.
Ich hoffe und bitte die Verwantwortlich darum sich die Sache nochmal zu überlegen! BITTE!
Ohne den Zündfunk macht Radio hören keinen Sinn!

Margret Bernreuther, DJ, Konzertorganisatorin, Partyorganisatorin, Mietglied des Orga-Teams vom Ladyfest Nürnberg, MUSIKLIEBHABERIN!, K4 – Zentralcafe – Nürnberg


Mann-oh-Mann! Das Böse ist immer und überall. Das Gute leider nicht. Wenigstens der Zündfunk, als eine der letzten Bastionen des Qualitätsrundfunks, sollte – nein: muss – erhalten bleiben. Dummheit und mediale Verkarstung gehen Hand in Hand. Um es mit Bohren & Der Club Of Gore zu sagen: “Denkt daran, dass die Vöel des Kummers und der Bedrückung immer über euch fliegen. Dagegen kann man nichts machen. Aber dass sie in euren Haaren Nester bauen und euch ins Gesicht scheißen, das könnt ihr verhindern. Gute Nacht.” Eben. Hände weg vom Zündfunk. Was die öffentlich-rechtliche Erosion des Qualitättsfunks in ganzen Bundesländern bereits angerichtet hat, ist offensichtlich. Schlag nach bei: Rundfunk, Hessischer. Zum Beispiel. Hach, die Welt könnte so gut sein!

Mit solidarischen Grüßen,

Rembert Stiewe, Glitterhouse Records


Ich würde mir nicht weniger zündfunk, sondern ganz entschieden mehr zündfunk wünschen! Das was der B3-Musikcomputer ausspuckt ist so seicht und flach, dass es kaum zu ertragen ist. Es wäre wirklich ein Schritt in die völlig falsche Richtung, den zündfunk zu beschneiden!

Hans-Christian Schmid, 23|5 Filmproduktion – Berlin


Seit meinem Umzug nach Freiburg vor drei Jahren vermisse ich kaum etwas so sehr wie den Zündfunk. Jetzt komme ich zurück – und die Sendung soll eingestellt und durch Lustig-Lustig-Düdelradio ersetzt werden? Da kann ich gleich in Freiburg bleiben. Weil, solchen Quatsch gibt’s überall.

Jürgen Teipel, u.a. Autor von Verschwende Deine Jugend


Als ob es in Deutschland (und anderswo) nicht schon genug Monokultur gäbe, die den Markt feiert und gerade deshalb so trostlos klingt wie die Ankündigung eines Bayerns ohne Bier.
Der Zuendfunk ist der bayerische Radiomonopolist einer Musik, die zu gut scheint für diese Welt. Wer dieses Monopol für musikjounalistische Sorgfalt und poppolitische Haltungen nicht pflegt, hat weder Herz noch Hirn.

lg aus wien,

Thomas Edlinger, FM4 – “Im Sumpf”


Zündfunk abschaffen, das wäre ungefähr dasselbe wie zu verbieten, dass München weltweit Munich genannt wird. Das wäre nämlich Abschaffung von Internationalität, musikalischer und gedanklicher Erweiterung. Also bitte bleiben lassen.

markus binder, attwenger


Wenn der Zündfunk bliebe, würde ich mich bereit erklären meinen Fernseher abzuschaffen und die so ersparten Gez Gebühren auf die fürs Radio umlegen. Klingt ungefähr genau so blöd, wie es der Gedanke den Zündfunk ab zu schaffen ist.

murena, [1]


Ich bin eine ganz begeisterte Radiohoererin. Wo kann man sonst seine Gedanken nur auf das gesprochene Wort konzentrieren? Als ich erfahren habe, dass die Sendung “Zuendfunk” gekippt wird, fragte ich mich, was wird aus den Hoerern der Zukunft? Wer heute “Zuendfunk” hoert, wird morgen Hoerspiele, Radiowissen, Notizbuch und Radiowelt einschalten.

Jenny Evans – singer & actress


Mir ist überhaupt nicht klar, weshalb der Zündfunk eingestellt werden sollte. Haben die Verantwortlichen da eventuell etwas verwechselt? Formate wie der Zündfunk müssen nämlich vielmehr ausgeweitet und entsprechend gefördert werden! Dies spreche ich mit empörter und zugleich fordernder Mimik. Andernfalls kann man ja morgen auch alle Buchhandlungen schließen und, sagen wir mal, durch Solarien ersetzen. Die sorgen ja auch für Wärme. Aber ach, das war alles nur ein Fehler? Echt? Kein Problem, liebe Freunde in der Sendeplanung, der Hinweis war natürlich kostenlos! Und jetzt weitermachen.

Gerrit Pohl, Redakteur beim Rolling Stone


zu fragen, warum man den zündfunk retten soll, ist ungefähr so, also ob man fragt, warum man rettungsboote braucht.
abgesehen davon, dass zündfunk so fast der einzige grund ist, gez fürs radio zu zahlen, ist es auch die einzige sendung, die man hören kann, wenn man etwas hören will, bei dem man merkt, dass da noch andere sachen passieren, die toll sind, dass da noch andere leute sind, die spass haben an musik, kunst, leben und intelligenter information.
zündfunk macht klüger, besser, schöner!!!! ich weiss das aus eigener erfahrung!
und wer das nicht weiss, hat pech oder ein problem.
und was die ddr erfahrung angeht: eine ganze generation von musikern, und nicht nur von denen, wäre ohne den zündfunk nicht so draufgekommen, dass man weiss, da geht noch was anderes, als diese triste kiste.
wo kpnnet man meredith monk, laurie anderson, brian eno inden siebzigern im radio hören????????!!!!!!
bestes beispiel für super erfüllten informationsauftrag.

“Culture is the essential tool for making others.” (Lila Abu-Lughod)- zündfunk ist kultur.
ich hoffe, ihr sendet bald 28 h am tag.

Olaf Nicolai, (Documenta)-Künstler


Einen Sender wie Zündfunk kaputt zu machen, ist leicht und ziemlich dämlich. Zündfunk zu machen, und das immer wieder jeden Tag neu, dazu braucht man Mut, Ideen, Geschmack, Musik, Strom, Geld, und noch mehr.
Zündfunk ist besser und muss deshalb auch bleiben!

Tobias Rodäbel für Tele


ich kann mich noch genau erinnern wie es war.
wir fuhren durch den deutschsprachigen teil der EU auf und ab zwischen flensburg und klagenfurt.
die Medien wussten noch nicht mal das es uns gibt. auf den Konzerten waren durchschnittlich zwanzig leute und wir fühlten uns trotzdem wie könige. Interviews gaben die anderen und das war für uns eine totale gewohnheit. Doch plötzlich am vierten tag nach dem ich zum ersten mal einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen hatte, klingelte mein riesiges Motorola Handy! Am Telefon war der “Zündfunk” und sie wollten uns zum interview einladen in das architektonisch anspruchslose hochhaus in der nähe des Münchener Hauptbahnhofs. Wir nahmen nur zu gerne an und flippten aus. Ich will nicht sagen, dass wir ohne das interview uns aufgelöst hätten, aber es hat geholfen. und das sehr. die konzerte wurden besser besucht und es entwickelte sich so etwas wie eine Freundschaft, wenn man soetwas überhaupt zu einem Radiosender haben kann.
was ich sagen will ist… es gibt leute die sagen, dass meine band menschen sehr sehr viel bedeutet und das sie “hilft”. ich will das nicht kommentieren, aber ich kann glaube ich mit fug und recht behaupten, dass der Zündfunk dafür gesorgt das das so ist, wenn es so ist.
und ausserdem…die stellen wo man noch gutes, ernsthaftes, unterhaltenden, aufklärendes, informierendes Radio findet sind so rar gesäht, dass es wo es auftaucht bewahrt werden muss. auch wenn das artenschutz bedeutet. oder anders gesagt: “Eh ihr gebt doch sonst für allen scheiss geld aus!”
so wertvoll wie ein kleines ( Tofu) Steak! mein Zündfunk!

Thees Uhlmann, Tomte


Sehr geehrte Damen und Herren,
Diese Brief ist unser ganz persönliches Plädoyer für den Erhalt des Zündfunk in seiner derzeitigen Form, falls er bei Ihnen auf Resonanz stösst würde uns das ausserordentlich freuen.
Vor ungefähr zwanzig Jahren habe ich im Zündfunk einmal eine Schallplatte gewonnen. Diese Schallplatte besitze ich immer noch, und freue mich darüber. Durch den Zündfunk habe ich vieles gerlernt über die Welt jenseits von München Obersendling und vielleicht hätte ich auch nicht die Musik zu meinem Lebensinhalt gemacht , ohne den Zündfunk. Ich höre immer noch häufig Bayern 2, wegen des Zündfunks, und dabei stosse ich oft genug auch auf andere interessante Themen, mit denen ich mich sonst nicht beschäftigen würde.
Und das bringt mich mitten rein in die vielen vielen Gründe, warum der Zündfunk in seiner jetzigen Form einzigartig und erhaltenswert ist, und dies auch im Interesse des BR insgesamt liegt. Der Zündfunk wird von vielen Menschen ganz unterschiedlichen Alters und kulturellem und sozialem Hintergrund gehört. Meine Eltern hören Zündfunk, und hätte ich Kinder würden diese aus dem Raster “Jugendliche” auch langsam rausfallen. Auf einer nicht-terrestrischen Jugendwelle werden Sie mich als Hörer nicht finden, und schon gar nicht meine Eltern. Die Zeiten haben sich geändert, und die Trennung in Jugendliche und nicht-Jugendliche wird immer unschärfer und das kann ich nur begrüssen. Ich bin mittlerweile 40 und produziere recht erfolgreich Musik, die weltweit gespielt wird, im Bayerischen Rundfunk und Fernsehen übrigens auch. Ich kann im Club auflegen, und Achtzehnjährige tanzen. Oder ich tanze zur Musik von Zwanzigjährigen.
Die Hörerschaft des Zündfunk spiegelt genau das wieder, es geht nicht mehr so sehr um eine Seperation nach Alter sondern um gemeinsame Grundhaltungen die generationsübergreifend funktionieren. Der Zündfunk hat in dreissig Jahren immense kulturelle Vermittlungsarbeit geleistet, gerade wegen der Themenvielfalt. Würde der Zündfunk nicht mehr auf Bayern 2 gesendet würde er naturgemäss viele viele Hörer verlieren, auch solche, die durch Zufall auf den Zündfunk gestossen sind, weil sie andere Sendungen auf B2 hören.
Bei mir ist es umgekehrt, Ich höre Bayern 2 wegen des Zündfunks, aber dadurch bekomme ich natürlich auch die anderen Sendungen mit. Den Zündfunk auf Bayern 2 zu platzieren war vielleicht einer der genialsten programmgestalterischen Schachzüge, die es im BR jemals gegeben hat. Ich weis nicht, wie viele Interessante Sendungen auf B2 mir ohne den Zündfunk in den letzen Jahrzehnten entgangen wären.
Sollten Sie den Zündfunk aus Bayern 2 verbannen wird der BR viele Hörer verlieren, nicht nur mich.
Ich appeliere daher an Sie, den Zündfunk genau so zu lassen wie er ist. Gut für den Zündfunk, gut für den BR und gut für die Hörer. Der Zündfunk ist mit weitem Abstand die beste “jugendliche” Magazinsendung im deutschen Radio. Er ist ein Juwel, das es zu erhalten gilt.
Mit besten Grüssen aus Berlin,

Robert Henke, monolake, Heike Fetzer, monolake management


ich habe die mail wegen dem eventuellen zündfunk-ende von einem freund erhalten und fänd es sehr schade, wenn es dieses format nicht mehr gibt.
ich spiele auch in einer band: www.slope-music.org wir sind nur hobbymässig unterwegs und die auftrittsmöglichkeiten sind ja auch, wie immer begrenzt.
wenn jetzt eine gute idee nur aus kostengründen dem mainsteam weichen muss, ist wieder eine interessante plattform weg.
deswegen plediere ich für das weitermachen!!!
gruss und haltet durch! :-)

phil von slope


zündfunk war immer da und muss bleiben, gern auch mit meinem namen:

Michael Schönmetzer, EbensoMusik-Chef, Rainer von Vielen Management, PuraVidaFestival-Member


sehr geehrte damen und herren,
bereits vor mehr als zwanzig jahren war für meine damalige band “kastrierte philosophen” der zündfunk und seine ableger im br eine wichtige oase im mediengeschehen.es ist für mich in keiner weise nachvollziehbar ,warum eine derart fortschrittliche und kompetente institution jetzt plötzlich eingestellt werden soll.auch alle anderen bands/künstler mit denen ich bis heute zu tun gehabt habe, werden diese einschätzung teilen.schon die viel diskutierte programmreform beim hr hat zu einer unzumutbaren verödung von spannender radiokultur geführt.ich bitte daher die verantwortlichen ,diese fehler nicht zu wiederholen.
hochachtungsvoll

matthias arfmann, musiker & musikproduzent – hamburg


Laßt die Zeit nicht vorbeigehen in der man in Norddeutschland / Hamburg -
in einer mit wenigen Ausnahmen verödeten und verblödeten Radiolandschaft -
auf eine wesentlich bessere Radiokultur in Süddeutschland hinweisen konnte
und als leuchtendes Beispiel auf den Zündfunk hingewiesen hat.
Für uns als Musiker war und ist der Zündfunk, mit seinem anspruchsvollen
und vielfältigem Programm ein wichtiges Forum und eine der immer weniger
werdenden Möglichkeiten seine Musik in einer immer gleich geschalteteren
Radio ­ und Kulturlandschaft öffentlich machen zu können
. Nehmt den HörerInnen nicht den Zündfunk, nehmt den Musikern nicht eine
weitere Plattform! Kämpft um eine reiche, vielfältige, und anspruchsvolle
Radiokultur.
Solidarische Grüße

Nils Koppruch von FINK


Zündfunk zu riskant!
Erstaunlich lange hat der BR eine so selbstbestimmte Sendung, wie den Zündfunk ausgehalten. Das konnte auf Dauer nicht gut gehen. Zündfunk, zieh dich lachend zurück und ruf die Refolution aus!
Grüss Gott

Alexeij Sagerer, proT


münchen ohne bier und weißwurst – unvorstellbar münchen ohne zündfunk – undenkbar dieser wunderbare sender wird nicht nur in bayern sondern auch in austria gehört
daher: bitte weitermachen, unbedingt !!

hp falkner, attwenger – wien


der zündfunk hat nicht nur unsere laufbahn maßgeblich positiv beeinflusst, sondern stellt eine der letzten bastionen der intelligenten jungen berichterstattung und musikauswahl in deutschland dar.

rené arbeithuber, Slut – Ingolstadt


idiots kill the radiostar

jörg koopmann, Photograph – München


…dann lieber Taub werden?? Nein, so geht’s nicht ! Ich schliesse mich hiermit an die Statements von Gerald Huber, Tim Renner usw. an ! —-Und betone ausdrücklich, dass das Preis-Leistungsverhältnis der GEZ schon lange nicht mehr in einem gesunden Verhältnis steht. Bei Absetzung von kulturell WICHTIGEN “Einrichtungen” wie die des “Zündfunks” sehe ich endgültig schwarz (für die kulturelle Zukunft dieses Landes)!

Jens Pruditsch, TRÜMMER booking&promotion


Zündfunk muss bleiben!!!!
Ich bin auf grund meines berufes sehr viel in der welt unterwegs und zündfunk ist eine der wenigen radio sendungen, die international mithalten kann.
Auch meine ausländischen kollegen, mögen sie aus frankreich, england, schweden , amerika etc. kommen, sind sehr begeisterte zündfunk fans.
Damit haben sie dann doch das gefühl nicht total abgeschnitten zu sein von der “scene” vorallem “musik scene “.
Zündfunk trägt somit auch einen großen betrag bei, das sich internationale/ausländer bei uns in deutschland/ bayern etwas wohler fühlen.
Aber nicht nur die internationalen kollegen/freunde auch wir “locals” brauchen zündfunk um am puls der zeit zu bleiben.
Ihr könnt doch nicht all die guten/interessanten beiträgen und die musikauswahlt einfach ABSCHAFFEN???!!!
… das wäre ein sehr starker verlust für uns alle.
Andrea Schmidt, Senior Designer, Global Retail Marketing Adidas


Z braucht Z

Radio Z Musikredaktion, Nürnberg


auch im namen aller unserer künstler DER ZÜNDFUNK MUSS BLEIBEN !!
der zündfunk ist nicht nur für unsere künstler wichtig zumal alle irgendwie damit kontakt hatten und haben. der zündfunk ist für die musikalische vielfalt der gesamten musikschaffenden – UND musikhörer szene ein nicht wegzudenkender bestandteil.
Lothar Schlessmann, Hello Concerts GmbH – Augsburg
Hello Concerts Künstler: Haindling, Münchener Freiheit, Spider Murphy Gang, Cagey Strings, Einshoch 6


Der Zündfunk ist sehr viel mehr als nur eine Musiksendung. Zündfunk steht für eine Radiokultur, die offenbar politisch unerwünscht ist.

Klaus Walter, Autor und Radio DJ (“Der Ball ist rund”, hr3)


Mein Anliegen: Der BR möge Format und Erreichbarkeit des Zündfunks belassen. Die Sendung ist im (inter)kulturellen Bereich eine wichtige Informationsquelle und ein unverzichtbarer Ideengeber.

Dr. Ferran Ferrando, Direktor des Instituto Cervantes München


I strongly urge the powers at be to seriously think about saving the Youth Progam Zuendfunk as i have had many experiences in the past since 1996 working with this program while on tour and our band calexico in southern Germany . Having travelled to many different countries since 1990 we have seen only a few instances where the community sponsored programs for youth, culture and music come together so beautifully. We all feel in our group Calexico that the Zuendfunk program is one of the best we’ve ever seen and been involved with. We strongly urge the powers at be to seriously consider saving this program on air to continue the long history and tradition in developing the knowledge and culture of the generations to come.
Thank you for your time,
Joey Burns, Calexico – Tucson, Arizona


Die lokale Münchner Musikszene vertraut auf die Qualität des Zündfunks. Ihn abzuschaffen wäre ein Fehler!

Bernhard “HotKey” Slawik für die Musikprojekte H3 Music Project, Diamond Dip Foundation


Was sind das für Leute, die da auf diese blödsinnige Idee kommen eine innovative und vor neuen Ideen nur so sprudelnde Sendung wie den Zündfunk einstellen zu wollen?
Haben diese Leute gemerkt: Uuups- da werden Jugendliche dazu ermutigt kreativ zu werden? Oh Gott, wie schrecklich, dann werden sie womöglich irgendwann nicht Bayern3 hören und dort wollen wir sie doch alle haben.
Oder, Herr Intendant? Dort wo die meisten Werbeeinnahmen fließen. Wir leben nunmal in einer Welt, die mehr und mehr von der Industrie regiert wird.
Bitte, lieber BR, macht da nicht mit, erfüllt Euren Bildungsauftrag und erweitert das Programm vom Zündfunk. Ihr werdet subventioniert und kassiert die Rundfunkgebühren die wir zahlen. Ich habe keine Lust GEZ für mehr und mehr Einheitsbreimusik zu zahlen.

Michaila Kühnemann, Sängerin, Les Derhos’n, gosch&klimpa


Zuendfunk ist einer der wenigen Gruende, weiter in Bayern wohnen zu bleiben!!!

Kathrin Schrocke, Schriftstellerin – Bamberg


wenn der öffentlich-rechtliche BR seinen Programmauftrag noch ernst nimmt, muß er den Zündfunk auf breitest möglicher Basis erhalten – dafür zahle ich meine Rundfunkgebühr, nicht für Minderheitenprojekte wie DAB

Manfred Gillig-Degrave, Chefredakteur Musikwoche


Wer soll in Bayern denn jetzt die Künstler unseres
Labels im Radio spielen, oder die Bands der anderen kleineren Labels? Es
wäre sehr traurig – für die Labels und für Bayern – wenn die letzte
Bastion des guten Geschmacks fällt

Marcus Wiebusch, Musiker (Kettcar) und Labelbetreiber (Grand Hotel Van Cleef) – Hamburg


Go-Kart Records Europe sagt NEIN zum Ende von Zündfunk

David von Go-Kart Records


Ein preisgekröntes Programm, das in Deutschland einzigartig ist und die Zielgruppe der 20-40-jährigen mit intellektuell ansprechenden Inhalten versorgt, muß erhalten werden!

Christina Kinne, Regisseurin – München


ZÜNDFUNK und die Crew sind eine unglaubliche Ansammlung an mutigen und komptetenen Leuten. Dieses Programm bereichert die Radio-Landschaft ungemein. Dafïür wird Bayern außerhalb des Sendegebites beneidet – soviel ist sicher!

Henning Stoppel für Übersee Records, Hannover


Versucht die totale Verblödung aufzuhalten! Der Zündfunk ist eines der gefühlt letzten Refugien der Jugendkultur im öffentlich rechtlichen Bayern. Hier lernt der jüngere Mensch, dass es neben dem Mainstream auch noch andere Möglichkeiten gibt. Also: Bitte nicht!

arnd schimkat |schauspieler | komiker


zuendfunk’s not dead!

rumpeln


Wir wollen Klangfarbenvielfalt statt Mainstream-Einfalt.
Wir wollen auch in Zukunft den Zündfunk im Bayern 2 Radio hören, weil seine Moderatoren den Kulturauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender beispielhaft, interessant, informativ, witzig gestalten.
Wir wollen einen Rundfunkrat, der Sendungsbewusstsein zeigt und seine Entscheidungen nicht von Quotenvermutungen abhängig macht.

Wilfried Petzi, Fotograf/Musiker – München


als Autor, Musikjournalist und Kulturmanager verfolge ich den Zuendfunk seit seinem Start, ebenso wie die Vorlauufer-Sendung Club 16. In meiner Jugend war die Sendung fuer mich lebensrettend und weltoeffnend, heute ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil meines regelmaessigen kulturellen und musikalischen Informationsbedarfs. Es waere ein kulturvernichtender Schritt, wenn diese wichtige Jugend- und Musiksendung auf einen virtuellen Sendeplatz verschwinden sollte. Der Zuendfunk gehoert seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Sendungen, die in unserem schoenen — und wird nicht immer nachdruecklich betont — und weltoffenen Bundesland produziert werden. Aus diesen Gruenden kann es fuer den Rundfunkrat nur eine wahre Entscheidung geben: Zuendfunk forever!

Michael Scheiner, Autor, Veranstalter, Musikjournalist – Tegernheim


Den Zündfunk abschaffen? Das könnt Ihr doch nicht machen! Mehr Zündfunk wäre der richtige Weg. Soll man als in München lebender und an guter Musik interessierter Mensch in Zukunft nur noch Radio aus Österreich hören?

Jakob Claussen für Claussen+Wöbke Filmproduktion – München


Der Zündfunk hat mich mein ganzes Leben lang begleitet, seit meiner allerfrühesten Teenie-Zeit. Und auch jetzt, wo ich schon mehrmals meinen 39. Geburtstag gefeiert habe, drehe ich dafür gerne und oft den Radio ein. Wer soll mich denn bitte in Zukunft über aktuelle Musiktrends informieren, wenn nicht Ihr?

Kati Hofacker, Journalistin


Ein Radioapparat, der irgendwo in Bayern steht und aus dem nach 23:00 nicht der Zündfunk-Nachtmix ertönt ist ist für mich kein Radioapparat mehr sondern ein Musikmöbel, das den Zweck hat abgestaubt zu werden.

Thomas Glatz Autor, München


In Zeiten der Globalisierung und Uniformität ist es geradezu Pflicht der öffentlich-rechtlichen Sender, Unkonformität und Nischenporgramme zu schützen, ergo Zündfunk auf seinem Sendeplatz zu erhalten.

Atelier FLATZ


Lieber Zündfunk!
Wir wollen nicht, dass Du uns verläßt!
Du besuchst uns nicht nur jedes Jahr zur Kurzfilmwoche und schenkst und ein bombastisches Fest, mit Dir hegen und pflegen wir seit Jahren eine Freundschaft, die auf gegenseitige Unterstützung, Wertschätzung und Zusammenarbeit aufbaut.
Mit Dir verbindet uns so vieles, wie Du möchten auch wir den Menschen Kultur abseits der Norm und des Mainstreams näher bringen, wie Du möchten wir die Menschen unterhalten und zum Lachen, zum Staunen aber auch zum Nachdenken und Nachfragen bringen.
Wir zeigen kurze Filme, Du sendest auf Kurzer Welle – und das soll beides auch so bleiben.
Lieber Zündfunk, wir unterstützen Dich und wir bitten alle Freunde des Kurzfilms und der Regensburger Kurzfilmwoche, dies auch zu tun – mit jeder Stimme auf www.zuendfunk-retten.de!
Deine Regensburger Kurzfilmwoche


der öffentlich-rechtliche sender hat einen versorgungsauftrag und zwar nicht nur für hintergrund musik in altenheimen, grossraumbüros und supermärkten. sondern auch für leute die sich mit genau den krtischen themen auseinandersetzen möchten, für die der zündfunk steht und die über neue musik informiert werden möchten, die sich abseits des mainstreams bewegt.

wolfgang petters für hausmusik – münchen


Bitte? Wollt ihr noch mehr seichte, langweilige Sendungen ohne eigene Kanten und Inhalte? Der Zündfunk ist eine der ganz wenigen Radiosendungen, die Spaß machen, von Kultur, Leben und Information künden auch jenseits des überall gleichen Mainstreams. Und er ist einer der wenigen Gründe, warum ich meine GEZ-Gebühren nicht als ganz vergeudet ansehe.

Judith Becker – Agentur EurArt – u.a. Festivalleitung Theatron MusikSommer


Bitte erhalten Sie eines der profiliertesten und eigenwilligsten Hörfunk-Formate im BR! Ohne den Zündfunk wäre die bayerische Radio-Landschaft so viel ärmer!

Amelie Fried, Schriftstellerin, TV-Moderatorin


Eine Jugendwelle ersetzt den Zünfunk leider nicht annähernd. Bei einem “Aufgehen” des Zündfunks in einer sogenanntn Jugendwelle befürchte ich über kurz oder lang, dass die “Zündfunk”-Sendung dem typischen Quotendiktat deutscher Radiomachart geopfert wird. Dass jemand von Bayern 3 an der Programmgestaltung dieser Jugendwelle führend mitarbeitet, lässt auch nichts gutes ahnen. Da muss man sich nur das durch und durch langweilige daily Prgramm von Bayern 3, bestehend aus altem Scheissdreck und wenigen neuen Songs ansehen/anhören. Zündfunk beibehalten und meinetwegen einen eigenen Jugendsender einrichten, okay.

Thomas Bohnet, DJ, Tour de France – München


Hab mir vor Jahren wegen zuendfunk “Camper Van Beethoven” gekauft…
mich ganz flott in Sabine Giezelt verknallt…dann Sonic Youth….usw…
Ohne Zuendfunk wär das nie zustande gekommen dort wo ich aufgewachsen bin…
in meinem alten heimatdorf Marktl/am Inn…ja nun Papstcity…
Was wäre mit meinen bands gewesen…”Somersault” und nun “Fendt”
und wie wird das nun ohne Zuendfunk wenn ich Konzerte veranstalte…
in der Festung hier in meiner neuen Heimatstadt Traunstein…
So oft hörte ich an der Kasse gut das ich zuendfunk gehört hab sonst wär ich nicht hier….
ne ne ich und ganz viele andere brauchen den zuendfunk…
was soll nur später meine tochter hören…?
danke und baba
der Fricko von Fendt und Festung und Club-Metro in Traunstein


Das ist halt mal Kultur, wie sie die Leute auch interessiert – nicht nur kids, auch erwachsene

Thomas Böck, Sänger der Gruppe Schweisser


Ohne den Zündfunk wäre meine künstlerische Entwicklung & Sozialisierung ziemlich einfältig verlaufen. Der Zündfunk muss bleiben, sonst verkommt Bayern zum Land der Ahnungslosen.

Ignaz Schick, Staalplaat, Zangi Music


es wäre ein echter verlust der irreperabel wäre. denn was weg ist is weg…

matthias weinzierl für
das bodensatz-label
der bayerische flüchtlingsrat
das team von rage against abschiebung solifestival 2006
die redaktion vom hinterland-magazin


Es ist eine Schande, dass man so etwas großartiges wie den ZÜNDFUNK in den digitalen Keller abschieben will!
Der ZÜNDFUNK ist die einzige Alternative im bayerischen Einheitsradiobrei, wenn es um wirklich interessante Musik geht.

Michael Mittermeier, Comedian


Liebe Leute, der kulturelle Kahlschlag in Bayern wird fortgesetzt, meine Kollgen und ich wissen, wovon wir reden, die Landeshauptstadt München sanierte sein Literaturblatt weg, der BR will nun seinen Zündfunk los werden. Die Sendung hat eine lange Geschichte, eine eigenständige Tradition, die nicht sterben darf. Leute, die einst bei Pop Sunday als einem dichterischen Vorläufer des BR mit von der Partie waren, wissen: Wer Äste absägt, auf der er sitzt, fällt tiefer, als es ihm genehm sein mag.

Franz J. Herrmann, Autor, Journalist


Der Zündfunk als einzigartige Kulturtransportinstitution muss erhalten bleiben er ist für mich und uns in der Subkulturwüste Allgäu eine Oase!!

Philipp Spross, Vorstand von Pura Vida junge Kultur e.V.


wir fänden es echt schade, wenn der zündfunk, als eine der letzten bastionen des br, die sich gegen das formatradio auflehnt, den anspruchvolleren ohren entzogen wird. bitte weitermachen…!

Poets of Rhythm


Zündfunk ist unvergleichlich

Silvana Prosperi & Thomas Busse, Musik-Kabarettisten


Geplante Änderungen beim Zündfunk
Sehr geehrter Herr Dr. Grotzky.
Als leidenschaftlicher Bayern-2-Hörer deutlich jenseits des Jugendalters (Jahrgang1949) würde ich eine Ausgliederung des Zündfunks in ein wie immer geartetes Jugendradio als Verlust empfinden: Die verschiedenen Sendungen der Zündfunkredaktion empfinde ich meistens als hochinteressante Anregungen und als mir sehr willkommene Informationsbrücke in eine andere Altersschicht unserer Gesellschaft. Die Entmischung der Alterskohorten durch „maßgeschneiderte“ Sparten- und Gruppenprogramme halte ich insbesondere im öffentlich-rechtlichen Rundfunk für sehr bedenklich. Deshalb meine dringende Bitte: Lassen Sie den Zündfunk dort wo er ist – im leicht erreichbaren UKW-Bereich und im Gesamtzusammenhang Ihres ausgesprochen gehirnfreundlichen Programms Bayern-2 !
Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Suttner, Landesvorsitzender der ödp – Windberg


Sehr geehrter Herr Dr. Grotzky,
mit großer Irritation habe ich in der SZ vom Wochenende gelesen, was zuvor nur als wohl gehütetes Gerücht kursierte: Der Zündfunk, die vielfach prämierte, einzig hochwertige Popkultursendung des BR soll auf einen nicht näher definierten DAB Sendeplatz verschoben werden.
Erlauben Sie mir hierzu einige Anmerkungen:
Auch als nun doch schon etwas angejährter (42) Hochschullehrer und Chefarzt einer Neurologischen Klinik im Norden Bayerns genieße ich fast täglich auf der Heimfahrt von der Arbeit Intelligenz, Wortwitz, und vor allem die kulturelle Vielfalt des Zündfunk. Hier von einem Jugendprogramm zu sprechen würde der Sendung, die zwar von jungen Redakteuren gemacht wird, aber eben nicht für Teenies laut und plärrend (siehe Radio Energy und ähnliche Seuchen), nicht gerecht. Wohl ist der Zündfunk deshalb im zweiten Programm des BR, das zumindest bislang für generationsübergreifende Radioqualität stand, gut aufgehoben.
Sie kennen auch das Dilemma der Deutschen Popkultur, die erdrückt wird vom angloamerikanischen Mainstream, den die großen Plattenfirmen in die Welt kippen. Als Gitarrist einer in den 80ern aktiven Oberpfälzer Wave Band („Die brennenden Ohrwascheln“), die über den Zündfunk in eine zumindest bayernweite Öffentlichkeit fand, weiß ich, wie wichtig es für Nachwuchstalente, Außenseiter und Originale ist, einen Weg in den Äther zu finden. [...]
Auch eine in der Zwischenzeit weltbekannte „Weilheimer Szene“ und viele andere „kulturelle bayerische Exportartikel“ (auf die man dann natürlich wieder stolz ist) hatten den Zündfunk als Geburtshelfer.
In diesem Sinne hoffe ich, dass bei der Neugestaltung der BR Programme Vernunft und Sorgfalt walten. Eine Vernunft, die auch in der Jugend- und Popkultur das Bayern Eigene erkennt, schätzt und pflegt. Eine Sorgfalt, die die Perle der bayerischen Radiokultur vor die Hunde wirft oder in der Versenkung verschwinden lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Priv. Doz. Dr. med. Martin Winterholler


Nicht nur als ehemalige Zündfunk-Mitarbeiterin/Moderatorin bin ich ob dieser Perspektive entsetzt. Hier protestiert auch die leidenschaftliche Hörerin, dass diese ohnehin desolate, gleichgeschaltete Radiolandschaft noch mehr zur Klangwüste werden soll.
ZÜNDFUNK – das ist der Rufer in der Wüste, das Radiofenster, durch das frische Luft weht, das Hörerlebnis als lebensnotwendiger Sauerstoff, das Lebens-Mittel für die Ohren! Macht uns die letzte Akustik-Oase nicht auch noch kaputt! Ich jedenfalls möchte nicht das Versuchskaninchen für ein neues Industrie-Technik-Produkt werden,sondern für meine Rundfunkgebühren ordentliches, handgemachtes Radio hören – von und mit Menschen!

Ingeborg Schober


Kann mal irgendjemand dem br vorstand erklären dass einzig und allein der
zündfunk als hochwertiges jugendradioprogramm in bayern existent ist? Es
gibt nur diese eine welle, die auch ausserhalb bayerns und deutschlands
anerkennung in den redaktionstuben findet. Dieser umstand ist ja an sich
schon ein sehr hinterfragenswerter.
Was für ein zweck soll mit der abschaffung des zünfunks erfüllt werden? Wem
wird damit ein dienst erwiesen? Zu recht schütteln in sämtlichen radio
radaktionen deutschlands und österreichs die mitarbeiter ihre köpfe über
soviel willkür und sowenig journalistischen anspruch eines über steuergelder
finanzierten bayrischen rundfunkes.
Schade schade schade auch in einer weise konsequent und wenig klug, wie man
es eigentlich selbst bei äusserst pessimistischer grundhaltung dem Br
gegenüber nicht erwartet hätte.
Überdenkt eure entscheidung nochmal und verhindert einen fehler.
Starke leute sind auch in der lage fehlerhafte entscheidungen zurück zu
nehmen. Beweist in diesem fall bitte einmal charakterliche stärke.
Eure sportfreunde


auch wenn wir hier in berlin den zündfunk natürlich nicht hören können, wissen wir als touragentur wie wichtig der zündfunk für die großen und kleinen bayrischen bands mit den wir arbeiten (the notwist, miles, monta, console,..) war und ist. auch als präsentator, kompetenter interviewpartner und herzlicher gastgeber für bands wie stereo total, blumfeld, motorpsycho und viele, viele mehr ist er für uns seit über zehn jahren ein unverzichtbarer begleiter, der nicht nur auf reichweite schielt, sondern ganze generationen von kritischen musikliebnhabern geprägt hat. und deshalb sollte er nicht abgeschaltet, sondern ausgebaut und weiterentwickelt werden!

wieland krämer für powerline agency


Zündfunk ist für mich das einzige Radioprogramm, bei dem ich das Gefühl habe “ok, da draussen gibt es noch etwas, abseits vom mainstream”. In Zeiten wie diesen der einzige Grund seine GEZ-Gebühren zu zahlen.

Bernd Hartwich


Für oder gegen die moderne Populärkultur kann man sich nicht entscheiden wie für eine Mode oder für ein beliebiges Genre: sie ist das Zentrum demokratischen Ausdrucks und Selbstverständigung unserer Gesellschaften. Sie wurde erkämpft gegen ein finsteres 2o.Jahrhundert und musste gerade uns hauptsächlich gebracht werden von den Erben der Amerikanischen Revolution.
Musik ist ihr Kern, nicht nur weil sie so beliebt ist, sondern weil so Viele sich in ihr ausdrücken können und wollen. Populäre Musik ist die Volksmusik der Moderne. Ihre Energien brauchen öffentliche Freiräume für die Darstellung ihrer Vielfalt, für die Konfrontation von Unterschieden. Reduktion der Musikauswahl und der Art ihrer Behandlung für den statistischen Schnitt von Verkauf oder Einschaltquoten lässt sie verdorren .
Einer der wenigen Orte an denen sich die musikalische Freiheit treffen kann mit der Realität einer Gesellschaft, die aus nichts als aus lauter Minderheiten besteht, ist der „Zündfunk“ . Dort wehrt sich lebendige Kultur gegen ihre Zurichtung auf Kundenstatus im Einheitsmarkt.
Wir bitten nicht um Erhalt des „Zündfunks“, sondern fordern eine ganz wesentliche Ausdehnung seines Konzeptes. Öffentlicher Rundfunk gehört gleich zweimal uns allen: er ist sowieso Teil des Gemeineigentums der Bürger und dann finanzieren wir ihm noch mal seine Marktunabhängigkeit durch Zwangsbeiträge .
Keiner der vom Bürger eingesetzten „Verantwortlichen“ hat das Recht, große Teile der Interessierten auszuschließen aus der Öffentlichkeit, die nicht ihnen gehört. Und sicher haben sie nicht das Recht, wieder einmal unter dem Stichwort „Jugend“ eine neue Technologie massenhaft durchzusetzen. Die Kastration von autonomen Energien und Eigenständigkeit, der ständige Nachweis, dass die Massen dafür angeblich zu blöde sind, das ist in Wirklichkeit die „Staubschicht“ aus Resignation und Passivität , mit denen uns die Sonntagsreden von Politikern, Ökonomen und Intendanten seit langem ermahnend zumüllen.
Achim Bergmann, Eva Mair-Haussmann, Günter Hablik, Beate Dorsch von TRIKONT – Our Own Voice – München


Der »Zündfunk« ist die letzte Bastionen eines Musikradioformats, bei dem die Leute vor dem Micro wissen, wovon sie sprechen, wenn sie über Musik reden. Zu diesem Selbstverständnis gehört auch – und das ist im Zeitalter privater Konkurrenz nicht gerade selbstverständlich – eine sympathische Definition von »Jugend«, die sich nicht aus dumm, dämlich und nur geil auf »Fit For Fun« zusammensetzt. Das jetzt abdrehen zu wollen kommt einem öffentlich-rechtlichen Armutszeugnis und einem geistig-intellektuellen Kahlschlag gleich. Selten macht nämlich Zuhören & Denken & dabei im Zimmer herumhupfen soviel Spaß wie wenn der »Zündfunk« aufspielt. Weil die coolsten Platten plus der coolsten Theorien dazu gibt’s immer noch hier! »Zündfunk« hören heisst auf sonische Abenteuerreisen gehen. Also sollte die Devise nicht »ABSCHALTEN!« sondern »ANMACHEN!!!« lauten!

Didi Neidhart, Langzeit-»Zündfunk«-Hörer aus Salzburg & Chefredakteur des österreichischen Jorunals für Musik “Skug” (Wien)


Sendungen wie der Zündfunk sind essentielle Bestandteile des öffentlichen Radioauftrages und dürfen nicht von der UKW gekippt werden. Das wäre Hochverrat und Grund zur Meuterei!

Hans Platzgumer


Sehr geehrte Damen und Herren,
als Mitglied im Gremium, welches den bayerischen Rockpreis verleiht kann ich mich noch gut an das Jahr 2003 erinnern. In dem Jahr wurde dem „Zündfunk“ der bayerische Rockpreis verliehen, weil er „seit drei Jahrzehnten ein Synonym für innovative Ansätze in der Rock- und Pop- Musik ist“(Zitat SZ) Das gilt bis heute!!
Zündfunk muss bleiben!
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Mütze, MdL, Haushalts- und jugendpolitischer Sprecher, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag


Sehr geehrte Verantwortliche des Bayerischen Rundfunks,
in Zeiten, in denen die Ideologie des Marktes die Politik aushebelt, die Bildung der Analphabetisierungsarbeit den Massenmedien überläßt und die kulturelle Vielfalt einengt, scheint mir im Bereich der öffentlich-rechtlichen Kulturarbeit Kontinuität bei qualitativ hochwertigen Formaten ein Gebot der Stunde zu sein. Gerade dem Jugendbereich ist dabei oberste Priorität einzuräumen angesichts der allenthalben wachsenden Sprache der Gewalt einerseits, der kritiklosen Überangepaßtheit andererseits.
Der Zündfunk leistet seit 30 Jahren eine für das gesamte Bundesgebiet beispiellose Kulturarbeit, nicht zuletzt im Sinn der Entwicklung eines demokratischen Bewußtseins unter den Heranwachsenden. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich habe dieser Radiosendung für meine Entwicklung als in der niederbayerischen Provinz aufwachsender Jugendlicher unendlich viel zu verdanken. Ich habe später in meiner Zeit als Musiklehrer wieder regelmäßig den Zündfunk gehört und so den Kontakt zu meinen Schülern nicht verloren. Und ich bin froh, heute meinen 15-jährigen Sohn auf den Zündfunk hinweisen zu können.
Die Umstellung einer neuen Jugendsendung auf ein System, das derzeit 900 – 4000 Hörer erreichen kann, ist vollkommen absurd. Den entsprechenden Receiver zu erwerben, kostet Geld und ist selbstverständlich eine enorme Hemmschwelle gerade für Jugendliche.
Mit einem Wort: Sie können die Einstellung des Zündfunk zum Jahresende einfach nicht verantworten, sehr geehrte Verantwortliche. Diese weitere, extrem schlimme Lücke, die Sie damit in die Einbindung der Jugendlichen in unsere Gesellschaft reißen würden, ließe sich für lange Zeit nicht wieder schließen. Das aber ist in Zeiten, in denen die Jugendlichen ohnehin von uns verantwortlichen Erwachsenen an allen Ecken und Enden im Stich gelassen werden, eine einzige Katastrophe. Deshalb tun Sie das bitte keinesfalls.
Mit freundlichen Grüßen vom Chiemsee,

Norbert Niemann, Schriftsteller


Bayern und seine vielfältige Subkultur sind ohne einen freien, frechen und anspruchsvollen (Jugend-)Kulturkanal wie dem Zündfunk schwer vorstellbar. Dieses Programm braucht seine eigene Frequenz und die terristisch!

peter wacha für disko b, chicks on speed records, club rote sonne münchen


Viva Zündfunk

Rocko Schamoni


Dank des Zündfunks gibt es eine Radio-Sendung, jenseits des Mainstreams, ähnlich wie beim Jetzt-Magazin damals. Dank des Zündfunks hatte meine Band Candelilla die Möglichkeit beim Bavarian Open vor 300 Leuten zu spielen, so wie eine Menge anderer Bands auch. Das darf nicht auch noch dem Kommerz zum Opfer fallen.

Rita Argauer von Candelilla


Traurig, nicht mal die staatlichen Sender sind mehr an Qualität interessiert. Da kann man nur hoffen dass der Tiefpunkt irgendwann erreicht ist. Recht viel trauriger kann die Radiolandschaft ja eigentlich nicht mehr werden

Zombie Nation


Es gibt viele Durchreisende, die eine so genannte “Jugendwelle” a la Eins Live gut finden. Als Ortsansässiger befinde ich hingegen, dass der Sender tagsüber eine Zumutung ist, während das Abendprogramm immerhin hörenswertes bietet. Da in NRW auf dem Radiomarkt kein wirklicher Wettbewerb besteht, kann Eins Live sich seines Erfolgs zumindest vorläufig sicher sein. Da wo Konkurrenz das Geschäft belebt, wäre ich mir hingegen nicht so sicher. In der Hoffnung, dass der Zündfunk als positives Beispiel in Sachen Radioprogramm nicht irgendeiner Formatidee geopfert wird, die bestenfalls auf dem Papier mehrheitsfähig ist und ansonsten doch nur potentielle Hörer motiviert, im Internet hörenswerte Sender für sich zu entdecken. Der Tag wird kommen, wo dank Flatrates auch im Auto IPRadio, ähnlich wie IPTV im Fernsehmarkt ganz von alleine für Wettbewerb sorgen. Mit der Folge, dass der USP (Unique Selling Point) des Zündfunks von denen, die ihn jetzt zu beerdigen wollen, händeringend zurück gesehnt wird. Sei es drum!

Manfred Tari, langjähriger PopKomm-Leiter


ZÜNDFUNK = Ein großartiges Aushängeschild für den BR

Wolf Maahn


Wer den Zündfunk abschaffen will sollte sich im klaren darüber sein das dann einer der letzten Lichtblicke in der Bayerischen Radiolandschaft verschwindet und wie üblich trifft es mal wieder die Subkultur. Ein Jugendradio auf einer DAB Frequenz ist keine Alternative, so viele Jahre wird bereits versucht den Digitalen Rundfunk zu etablieren, er wird bis heute nicht angenommen. Es ist auch nicht klar, blickt mensch nach Europa oder in die Welt ob DAB überhaupt der neue Digitale Standart wird. Das Hr. Ring von der Bayerischen Landes Medien Zentrale ein Interesse daran hat den Zündfunk abzuschaffen liegt auf der Hand denn nur so schafft er ungeliebte Konkurrenz für die Privaten Blubber-Radios ab. In meiner mehr als zehn jährigen Tätigkeit als Techniker beim freien Radio Z in Nürnberg kann ich hiervon ein „unkommerzielles“ Lied singen mit dem Text: Alles was nicht kommerziell ist hat es schwer bei der BLM. Ich kann an die verantwortlichen des BR nur appellieren den Zündfunk auf seinem angestammten Sendeplatz zu belassen und nicht auf die BLM zu hören, schliesslich hat der BR als öffentlich-rechtliche Sendeanstalt auch eine Versorgungspflicht für Minderheiten. Ich meine wer Rundfunkgebühren bezahlt hat auch ein Recht auf den Zündfunk, empfangbar für alle auf UKW, Flächendeckend!.
Gruss aus Nürnberg

Bernd Distler, Radio Z Techniker, Tontechniker beim Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg und Veranstaltungstechnik Bardentreffen


der einzige lichtblick in bayerns radiolandschaft darf nicht abgeschafft werden!

andreas necker, von Hidalgo – Köln


The Temporary Soundmusem hat mit größter Bestürtzung erfahren, dass die Abschaltung des Zündfunk erwogen wird.
Wie auch wir sind nicht wenige Besucher und Unterstützer des Temporary Soundmuseum auch regelmäßige Zündfunk-Hörer.
Wir haben ihm einiges zu verdanken.
Viele von uns sind mit dem musikalischen Zündstoff großgeworden, den uns der Zündfunk (und nur der Zündfunk!) nahegebracht hat.
Nicht die angleichende Geschmacks-Übereinstimmung wird hier angestrebt sondern die permanente Auseinandersetzung mit verschiedensten musikalischen Stömungen unserer Zeit, abseits des abgenudelten Mainstreams der sonstigen stromlinienförmigen und gleichgeschalteten Sendungen, welche üblicherweise die Frequenzen beherrschen.
Die Abschaffung eine der wenigen noch verbliebenen eigenwilligen Stimmen im Rundfunk ist beschämend und empörend.
Ein Tag ohne Zündfunk ist kaum vorstellbar. Ebensowenig ist es vorstellbar, dass sich der öffentliche Rundfunk freiwillig einer seiner anerkannt besten Beiträge beraubt!
Kalle Laar, The Temporary Soundmuseum – Krailling


Leider kommt auch beim BR über mehrere (5) Wellen -sorry – so viel Mist und belangloses. Welch Irrsinn, dass jetzt auch noch das Quäntchen von erfrischend anderem (besseren) Programm zur Disposition gestellt wird. Ich fordere anspruchsvolles, niveauvollstes Radio (wie den Zündfunk) jenseits des Mainstream und Etabliertem rund um die Uhr und für alle frei empfangbar in unserer Stadt und vor allem unserem Land!

Hans-Georg Stocker, Veranstalter, Backstage – München


Der Zuendfunk ist ein wertvoller kultureller Beitrag und muss erhalten bleiben, ansonsten verliert das Radio Substanz.

Andreas Troeger, Filmemacher – München/New York


Zündfunk bitte nicht abschaffen sondern weiterentwickeln und verändern.

Carlo Fashion


Hallo,
wir – Francoise Cactus und Brezel Göring von Stereo Total – finden, dass es ein riesiger Verlust wäre, wenn der Zündfunk eingestellt würde: das Programm ist inhaltlich sehr gut, die Musik ist – meistens – super und ich habe mich oft gefragt, warum es so ein Programm nicht hier in Berlin gibt.
Also, hoffentlich Zündfunk bis in alle Ewigkeiten, alles Gute und viel Erfolg,

F + B, Stereo Total


Hallo liebe Zündfunker!
Das ist ja mal wieder ganz klassisch… in der Staatskanzlei sitzt man am runden Tisch und schwallt von der tollen Arbeit die der Zündfunk die letzten Jahre geleistet hat und hintenherum dreht man den letzten Menschen im BR die sich mit wirklicher Jugendkultur noch auseinandersetzen den Saft ab. Ich verstehe das alles halt überhaupt nicht… Nicht nur, daß wir in Bayern mit Jugendkultur im Radio meilenweit der gesamten Republik hinterher sind, die Herren in der Intendanz finden sich dabei auch noch wirklich prima. Ganz davon abgesehen, daß es auch noch Menschen im dritten Hörfunkprogramm gibt, die sich als moderne und junge Welle sehen…
Leute ich muß Euch sagen, Ihr seid ganz schön auf dem Holzweg! Schaut Euch um, geht mal auf Konzerte, schaut Euch die Charts an, geht auch mal auf Festivals, die abseits von Massenveranstaltungen wie RIP/RAR und versteht, daß Ihr eine ganze Generation an MP3, Internetradio und andere Medien verloren habt!
Ich wünsche den Machern vom Zündfunk, die ich zum Teil kenne und sehr schätze alles gute und ich hoffe weiterhin auf die nächsten 100 Jahre engagierter Radioarbeit im Zündfunk!

Mac Geiger, Head Of Promotion, Brainstorm Music Marketing – Bad Hindelang


Als ich von der “Verbannung” des ZF ins Digitale hörte, war mir sofort klar, dass ich etwas unternehmen muss…
Der Zündfunk ist in Bayern meiner Meinung nach das wichtigste Sprachorgan der Jugend und des Undergrounds.
Freunde aus anderen Städten und Ländern BENEIDEN uns um diese Radiolandschaft!
Der Zündfunk war und ist Antriebsmotor für viele Bandgeschichten und hat vielen jugen Münchner Künstler und Musikern geholfen, bekannter oder berühmt zu werden.
Der Zündfunk ist einzigartig.
Der Zündfunk gehört der Jugend – und die Jugend ist die Zukunft – und auf die Zukunft will der BR doch bauen! Daher muss er auch für alle hörbar sein.
Gruss

DJ Mooner, Label Erkrankung durch Musique – München


Unterhaltung ist oft Körperverletzung. Es ist in Ordnung, wenn die Leute in den Medien singen und sägen und mit der Säge singen oder beim Singen oder beim Schlafen sägen. Solang sie nur wach bleiben dabei. Aber der Spaß, der ja ununterbrochen erzeugt werden soll, als wären die Öffentlich-Rechtlichen Medien ein einziger Spaßgenerator – was unrecht ist und aus der Öffentlichkeit verbannt werden sollte, denn dieser Generator treibt nichts an und ersetzt auch nichts, das noch selbst etwas erzeugen könnte – dieser Spaß hört sich jetzt auf, indem er universell wird und jeden Tag aufs neue anfängt, als dürfte er überhaupt nie mehr aufhören. Sendungen, die sich diesem Trend noch entgegenstemmen, werden gestrichen, Sendeleisten, die im Senden Sinn erzeugen wollen, werden ausgestrichen und durch fettige Ölfarbe, die alles unterschiedslos überzieht, ersetzt. Kein ungeborener Spaß darf in Ruhe heranreifen, er wird sofort in die grinsenden Mäuler der offenstehenden (für alles offenen, also: für nichts, für garnichts) Zuschauer geworfen, aber auch in diejenigen, die gerne was andres essen würden. Nur werden sie es nicht mehr kriegen. Das Andere, und das ist alles, was sich vom Einen, vom Einerlei, vom Gedudel abhebt, werden sie bald nicht mehr bekommen. Weil es eben ausgestrichen und durch frisch Gestrichenes überkleistert werden soll. Aber die Zuschauer sind dann die Angeschmierten. Darauf sollen also die Rundfunkprogramme ausgerichtet werden, das scheint ihr neues uraltes Ziel zu sein: Die Zündfunken sollen ihnen ausgeblasen werden, damit da nie wieder was brennen könnte, man könnte sich ja die Finger verbrennen! Und man will sich ja bloß noch die Hände wärmen, in Gemütlichkeit, aus der nichts mehr hervorsticht, an dem man sich verletzen könnte. Aber ohne Zündfunken kann nichts mehr zum Kochen gebracht werden, wo kein Funke, da kein Funk mehr. Da bleibt dann alles roh, da brennt nichts mehr, und da brennt auch keiner mehr für etwas, da ist keinem mehr etwas wichtig. Da bewahren sich die Menschen ihre ewige Kindheit in ewig temperiertem Raumklima, und zwar alle im gleichen. Da wird nichts mehr erwachsen, und da wächst auch nichts mehr heran. Das ist der Tod. Nicht der Tod der Unterhaltung, sondern der Tod in der Unterhaltung. Und wir alle zahlen den Unterhalt dafür, ob wir das wollen oder nicht. Wir werden versorgt werden im Sinn von: Fürsorge. Und das ist dann die ultimative Entmündigung.

Elfriede Jelinek, Schriftstellerin, Preisträgerin des Literatur-Nobelpreises 2004 – Wien, München


Bayern ist und bleibt Laptop, Lederhosen und Zünfunk auf UKW.

Rolf-Dieter-Biermann, Musiker Wolf Biermann Explosion


Hallo Freunde,
leider soll der Zündfunk Sparmaßnahmen zum Opfer fallen– RAGGABUND spricht sich ganz klar dagegen aus und hofft, dass die Verantwortlichen zur Vernunft kommen. Der Zündfunk leistet seit Jahren Aufbauarbeit, sei es auf der Seite unbekannter Bands oder auf der Seite der Hörer, die vom Zündfunk Erfahren das es nicht nur den Einheitsbrei im Radio gibt.
Gerade in Bayern ist der Zündfunk eine Institution und muss es auch bleiben!!!!!
RETTET DEN ZÜNDFUNK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
DUNGEE, SASCHA, CARAMELO, CRIMINAL, RAGGABUND


Alles, was Geld kostet, einer Kosten-Nutzen-Kalkulation zu unterwerfen, ist leider kapitalistische Realität. Was hierbei den Lackmustest ökonomischer »Vernunft« und Effizienz nicht besteht, ist marktwirtschaftlich nicht überlebensfähig. Es wäre nicht das erste Mal, dass Jugendforen systemisch (angeblich) oktroyiertem Gewinnstreben zum Opfer fallen (siehe »Jetzt«).
Dabei muss man noch nicht einmal das Wort Lobbyismus bemühen, an dem es der Jugend grundsätzlich immer fehlt (besonders wenn auch noch der Anschein des Subversiven hinzukommt).
Wir sprechen hier über ökonomische Gesetzmäßigkeiten, die sich mittlerweile so uneingeschränkt als Realität und quasi Naturgegebenheit aufführen können, weil eine systemische Alternative selbst aus den Diskussionen längst getilgt sind.
Nun hätte ein unter anderem steuerfinanzierter Bayerischer Rundfunk natürlich die Möglichkeit, die so häufig heuchlerisch strapazierten kapitalistischen »Zwänge und Nöte« zu umgehen und ein qualitativ hochwertiges Programm wie den Zündfunk zu erhalten.
Wer von sich behaupten will, ein breites thematisches, inhaltliches und musikalisches Spektrum für alle Altersschichten und möglichst alle Interessensgruppen anzubieten, wer gezielte Musik-, Kunst- und damit Nachwuchsförderung abseits von Energy und Co. betreiben möchte, müsste den Zündfunk retten – und dabei evtl. auch über seinen ökonomischen Schatten springen.
Wer den Zündfunk hingegen abschafft oder die Alternative auf der digitalen Frequenz zur Totgeburt macht, signalisiert damit klar, dass ihm an einer lebendigen und alternativen Jugendkultur im Radio nicht gelegen ist. Er hat dabei natürlich den unschätzbaren Vorteil, sich auf kapitalistische Realitäten berufen zu können. Damit hält man sich in der »konstruktiven« Diskussion unantastbar – und der Vorwurf, (subversive) Jugendkultur zu vernichten, ist ökonomisch noch nie relevant gewesen.
Schade!
Jakob Biazza, Musiker bei Sorgente, Journalist bei der Süddeutschen Zeitung


Von der drohenden Abschiebehaft in den digitalen Radiogulag entsetzt, flehe ich im Sinne des aufgeklärten, interessierten Musikfreundes, davon abzusehen das einzig ernstzunehmende Radioformat Deutschlands in Gefahr zu bringen. Seid stolz auf diese eigenwillige Perle mitten im trüben Radioeinheitsmeer und hört auf die Stimmen die Euch bitten: Rettet den Zündfunk!

Sebastian Horn von den bananafishbones


Zur Diskussion um die Jugendsendung Zündfunk und zur morgigen Sitzung des Rundfunkrats erklärt der Landesvorsitzende Sepp Daxenberger:
Der Zündfunk ist seit vielen Jahren eine Institution in der Radio-Landschaft und zwar zurecht. Während viele Sendungsformate im Rundfunk leicht zu verwechseln sind und irgendwie austauschbar, steht der Zündfunk für Qualität, weil er auch neuen und unkonventionellen Musikern eine Chance gibt, weil nicht nur das ewig gleiche abgenudelt wird, sondern auch der Blick hinter die Kulissen und über den Tellerrand seinen Platz hat. Wenn der Zündfunk jetzt in eine neue BR-Jugendwelle integriert werden soll, kann das Sinn machen. Völlig weltfremd ist aber die Idee, diese Jugendwelle nur noch digital auszustrahlen. Kaum ein Jugendlicher hat ein entsprechendes Gerät, um die digitalen Signale zu empfangen. Sie sind viel zu teuer und es gibt viele Klagen über schlechte Qualität beim Empfang. Eine Jugendwelle im digitalen Nirwana und unter Ausschluss der Jugend hilft aber höchstens denjenigen, die den Zündfunk loswerden wollen, weil er ihnen nicht ins Konzept passt. Solange das digitale Radio mit technischen und Akzeptanzproblemen zu kämpfen hat, sollte der Zündfunk bleiben, wo er jetzt ist.
Mit freundlichen Grüßen

Sepp Daxenberger, Alex Burger, Pressesprecher Bündnis 90/Die Grünen in Bayern – München


Wer dem Zündfunk den Saft abdrehen will, hat die
die falsche Idee zur falschen Zeit ! Wie kann es ein
öffentliches Interesse dafür geben, eine quasi vom
Aussterben bedrohte Radiogattung ( und damit auch
alle Hörer und Partner ) platt zu machen ?
Erstens hat der BR einen öffentlich – rechtlichen Auftrag,
zweitens gab und gibt es scheinheilige Diskussionen
über Radioquoten ( die kein Mensch braucht ) und
drittens hat der Zündfunk über 30 Jahre lang Hörer mit
gutem Musikgeschmack generiert.
Dies sind nur drei von vielen guten Gründen den
Zündfunk weiter funken zu lassen !!!
gunnar von mia.


Zündfunk ist das Synonym für die Vielfalt von ( Pop- ) Kultur. Es gibt keinen menschlichen Grund, auf diese Kultur zu verzichten.

Alfred Hilsberg, Gründer und Geschäftsführer der Label ZickZack / What´s So Funny About.. – Hamburg


Es gibt schon genügend Einheitsgedudel der grössten Hits der 70/80/90/Hitmix und das besten von heute.
Kultur bedeutet Vielfalt und die darf nicht dem Einheitsbrei geopfert werden.
Warum wird sogenannte ernste Kultur mit Millionen gefördert und der Vielfalt der Popkultur das Wasser abgegraben.
Auf meinen Reisen ins Ausland durfte ich feststellen, daß das positive Bild des jungen Deutschlands vielerorts der Clubkultur und elektronischen Musik dieses Landes zu verdanken ist.
Der Zündfunk als Forum für interessante Musik muss erhalten bleiben.
LG,

Mijk van Dijk


Der Zuendfunk ist DIE Plattform fuer innovative Kulturschaffende … und soll es auch bleiben.

Dr. Christian Schoen, Direktor des CIA.IS – CENTER FOR ICELANDIC ART – Reykjavík, Island


gestern: HR ­ heute: BR – morgen: WDR und sowieso nix los beim NDR
Ja ich bin aufgewachsen in einem Kaff in Bayern und das Gott sei Dank mit dem Zuendfunk. Ich erinnere mich heute noch liebend gerne an Geschichten, wie z.B. die mit Lorenz Lorenz, der mit seinem Fahrrad die Welt umradelte, sein Tourtagebuch auf Kassette sprach und regelmaessig zum Zuendfunk schickte. An das beste Velvet Underground Feature ever (bin auch grosser Nico Fan!), die Sendung ging damals ueber Stunden.
Oder die Beastie Boys zum ersten mal in Muenchen: “Zuendfunk…Rundfunk…Rundfunkplatz…Unbelievable! So much funk in town!” Als ich nach Hamburg gezogen bin, habe ich den Zuendfunk wirklich ehrlich vermisst. Seitdem haben sich meine Radiohoergewohnheiten schwer veraendert. Nur noch Hoerbuecher + Podcasts, oder was?
Es spricht nichts gegen einen neuen BR Jugendsender, aber warum soll der nur ueber DAB zu hoeren sein und warum dafuer ein Markenzeichen wie den Zuendfunk ausloeschen, nicht zu vergessen auch den Nachtmix ???
Bestehe wie immer auf Einhaltung des Kulturauftrages!
Gruss
Jutta Baechner, A&R bei SMV Schacht Musik Verlage / WONDER


Sehr geehrte Damen und Herren,
Der Zündfunk ist meines Erachtens seit Jahrzehnten die wichtigste Adresse für musikalische Bildung im Süden Deutschlands. Sollte das Programm verlegt werden, bedeutete dies das Ende der Quelle für die neuesten musikalischen Strömungen. Die Musik meines Labels Nonplace und meine eigene Musik läuft dort stetig. Somit verfolge ich die Sendungen und weiss, daß es für den Zündfunk keine Alternative gibt. Wenn Bildung in diesen Breiten etwas zählt, dann darf dieser Programmkomplex seinen prominenten Platz nicht verlieren !
Der BR wird seinem Image schweren Schaden zufügen. Die Vertrautheit, Kontinuität und Qualität ist der Garant für feste Hörerschaften jedes Radioprogramms. Das ist allgemein bekannt.
Bernd Friedmann, NONPLACE – Köln


zuendfunk ainstellen? hat der berlusconi auch den BR shon ybanommen?

Ze do Rock, München


Sollte der Zündfunk tatsächlich abgeschafft werden, würde München sich ein paar weitere (und zwar nicht zu knappe) Schritte in die kulturelle Unattraktivität begeben. Ein Grund mehr, der Kulturschaffenden bei der Entscheidung helfen würde der Hauptstadt Bayerns den Rücken zu kehren….

Angela Dorrer, Künstlerin, Kulturorganisatorin (ehemals program angels/lothringer13)


Wenn ich eines vermisse, seit ich nicht mehr in München wohne, dann ist es den Zündfunk. Diesen Klassiker des ambitionierten Musikradios auch nur in Frage zu stellen, halte ich schlichtweg für eine Ausgeburt tiefer kulturfeindlicher Ignoranz. Ich hoffe, dass all diejenigen, denen der Zündfunk in vielen Jahren so viel gegeben hat, alles geben, um den Zündfunk zu retten! Und ich hoffe, das der BR noch nicht dem zerstörerischen Treiben stromlinienförmiger Schmalspurunterhaltung zum Opfer gefallen ist.

Moritz Reichelt, Der Plan, Berlin


Sehr geehrter Herr Gruber,
manchmal kann man das einfach nicht glauben, was einem die Frühstücks-lektüre der Tageszeitung beschert. Als ich heute in der Süddeutschen Zeitung las, dass der Bayerische Rundfunk den Zündfunk aus dem allgemein zugänglichen Programm nehmen möchte, konnte ich das nicht fassen. Neben dem Notizbuch, dem Tagesgespräch und Heute im Stadion gehört der Zündfunk für mich zu dem Programmbereichen, die mir den Bayerischen Rundfunk auch ein Stück zu meinem Sender haben werden lassen. Über die Jahre hinweg seit dem Bestehen des Zündfunks habe ich mich immer wieder gerne zu Interviews bereit erklärt, weil ich die professionelle und intellektuell offene Art der Zündfunkmitarbeiter schätzen gelernt habe. Vor allem hat mir ihre engagierte und authentische Art gefallen, die nicht nach Quote geschielt und sich einem gefälligen Eventstil angepasst hat. Mit dem Zündfunk hat der Bayerische Rundfunk einen wichtigen Beitrag zur Schaffung eines zivilgesellschaftlichen Bewusst-seins geleistet.
Es darf nicht sein, dass der Bayerische Rundfunk eines seiner Aushänge-schilder aus dem allgemein zugänglichen UKW-Bereich nimmt. Der Verdacht, dass man sich von einem unbequemen Programmelement trennen möchte, würde damit bestätigt werden. Als Intendant des Bayerischen Rundfunks möchte ich an Sie appellieren, alle in Ihrer Macht stehenden Möglichkeiten zum Erhalt des Zündfunks einzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Heiner Keupp, Department Psychologie der LMU, München


Sehr geehrte Damen und Herren,
der Zündfunk ist in der deutschen Radiolandschaft ein nicht wegzudenkende Institution. Ich habe mal zwei Jahre in München gewohnt und , als in Hamburgs Dudelfunk-Unkultur Aufgewachsener, habe ich hier überhaupt gemerkt was es bedeutet, sich Anregungen über das Medium Radio zu holen.
Wie der Zuendfunk seit Jahren lokale bayerische Bands und Projekte unterstützt ist absolut vorbildlich und nicht nur unter musikwirtschaftlichen Aspekten ausgesprochen förderlich. Zündfunk-Redakteure sind jeden Abend auf Konzerten zu finden. Man hat immer gemerkt, daß diese Leute ihren Job leben.
All dies sind Errungenschaften, die in Norddeutschlands Radiokultur heftig vermisst werden – hoffentlich nicht auch bald in Bayern!
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Mit bestem Gruss

Sebastian Reier
Mitbetreiber der edition Stora OHG
Bleistiftanspitzer für Zeit Online und Skug
Vorstandsmitglied des Rockcity Hamburg e.V.
und Musiker im Augsburger Tafelconfect


Der Zündfunk ist eines der wenigen abwechslungsreichen Radioprogramme, bei dem man sich nicht sofort ärgert, dass man immer noch Radio hört!

Nikolai Vogel, Autor – München


Bayern hat schon jetzt nicht nur im Radio zu wenig Plattformen für Jugend und Subkulturen. Bei jeder abendlichen Einreise mit dem Auto ins Bayernland merke ich: Nicht weniger, sondern mehr Zündfunk ist nötig!!!

Niel Mitra / Faun


Hiermit bestehe ich persönlich darauf,
dass der Zünkfunk boomt, bleibt und blüht!!!

Jacques Palminger, Studio Braun


Es ist schrecklich, schockierend und traurig, dass es so eine Rettungsaktion geben muss!!!!

Micha Acher, tied&tickled trio, ms john soda


auch wenn ich zündfunk als ehemaliger wiesbadener und jetzt hamburger leider nur selten zu hören bekam, war ich immer wieder aufs äußerste erfreut, über das programm und die auswahl, die der sender spielte.
auch die band in der ich spielte namens readymade, profitierte in sehr hohem maße von radio zündfunk. radio zündfunk war immer platform für kleinere bands, die es ins “große” radio nicht schaffen, weil dort zu wenig leute den mut haben neueres zu spielen oder durch verbohrte programmplaner gezwungen sind, die top 20 den ganzen tag hoch und runter zu dudeln.
ich fänd es sehr, sehr schade und auch fast schon symptomatisch für die radiolandschaft hier in deutschland, wenn jetzt auch radio zündfunk das programm einstellen müsste. der sender hat nicht nur in süddeutschland einen extrem hohen stellenwert, sondern auch im rest der nation.
mit freundlichen grüßen,

zachary johnson, Readymade


Wer öffentlich-rechtliches Radio macht, managt und verantwortet, unterliegt einer gesellschaftlichen Verpflichtung. Diese Verpflichtung fordert einen journalistischen und unterhalterischen Qualitätsanspruch ein, der nicht nach Belieben Quoten-Überlegungen, Boulevard-Tendenzen oder Technik-Ghettos geopfert werden kann und darf. Der “Zündfunk” als Kern eines zeitgemäßen, zukunftsweisenden “Alternative Mainstream”-Programms des BR könnte eine ähnliche Erfolgsstory werden, wie es in Österreich FM4 wurde, dessen Kern die Ö3-”MusicBox” war… Jedenfalls: die Trademark “Zündfunk” einfach tolldreist abzuschaffen, langsam auszuhungern oder ins Digital- Nirvana abzuschieben, ist visionslos, töricht und kontraproduktiv. Denn die Botschaft an viele junge (und auch ältere) Hörer des BR lautet dann schlicht: sucht euch einen neuen Lieblings-Sender. Es gibt diese Sender. Aber es gibt auch nur einen “Zündfunk”.

Walter Gröbchen, betreibt Musiklabel

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monkey, Ex-Ö3-Programmentwickler, heute Autor, Verleger und freier A&R Berater für Warner Music – Hamburg.


Rundfunk ohne Zündfunk ist eine grausame Vorstellung. Der Zündfunk muss bleiben! Unbedingt!

Stefanie Böhm, Ms. John Soda, Couch


Als Filmproduzent in Berlin ist der Z�ndfunk eine der wichtigsten Wellen und Antennen für Kultur und Trends aus meiner geliebten bayerischen Heimat in die Hauptstadt. ich höre fast täglich Zündfunk, das einzige bayerische Programm für mich was auch in die Hauptstadt passt!

Benny Drechsel


zündfunk muss sein! gutes radio darf nicht sterben

gudrun gut, Musikerin, Labelchefin Monika Enterprise


dab-lobbyisten kenntlich machen! zündfunk analog erhalten!

robert hofmann, NT – Neues Theater München


Seid ihr noch zu retten? Wozu bezahlen wir Rundfunkgebühren? Dudelfunk gibt’s bei den Privaten umsonst.

Uve Müllrich, Die Dissidenten


Macht Zündfunk zu und ihr könnt auch gleich den Deckel zu meinem Sarg schließen.
Eure Leiche in spe,
Felix Kubin, Musik, Hörspiel, Gravitationsprobleme


an dieser stelle möchte ich gerne meinen ärger, über den plan den zündfunk einstellen, ablassen.
Der zündfunk muß bleiben!
Es wäre ein großer kultureller verlust, der weit über die grenzen von bayern hinaus ginge.
Ohne den Zündfunk hätten viele junge und unbekannte bands und musiker keine chance ein interessiertes publikum zu finden. Die kulturelle vielfalt des radios würde abnehmen!
Als videokünstler und musikvideo macher sehe ich große ähnlichkeiten zu dem einstellen von viva2. Dieser schritt hat musikvideo produktionen jenseits des mainstreams aus dem fernsehprogramm gedrängt.
Ich sehe die große gefahr, daß nun auch ähnliches mit alternativer musik passiert.
Grade als öffentlich rechtlicher radiosender sollte es eine verpflichtung sein subkultur und alternative musik zu fördern und einen platz im radioprogramm einzuräumen.
Grüße
philipp geist, videogeist – berlin


Guten Tag,
obwohl ich außerhalb des Sendegebiets des BR wohne, konnte ich mir den letzten ein gutes Bild über die Vielfältigkeit und die Qualität des Zündfunks machen.
Als Musiker bin ich in den letzten Jahren oft beim Zündfunk zu Gast gewesen.
Für eine Hörspielproduktion (to rococo rot/weekend/blue sky)im Hause des BR, habe ich Redakteure und Moderatoren kennengelernt, war bei Livesendungen mit Thomas Meineke zu Gast.
Sendeformate und Inhalte des Zündfunks sind leider die absolute Ausnahme in der BRD. Eine Radiokultur die aktuelle und auch ungewöhnliche Themen so moderiert, daß für die Hörer unbekannte (Musik-) Welten zu entdecken sind, fehlen in der hiesigen Radiolandschaft.
Daß es Verjüngungsprozesse im BR geben soll, wird auch vom BR nicht bestritten. Daß deshalb ein Radioformat verschwinden muß, zugunsten von zu erwartender trister Einförmigkeit ( die es ja schon zur genüge überall gibt)ist schwer nachzuvollziehen. Um es anders zu sagen:
Ich will keine Radio auf Einkaufspassagen-, Schlecker-, Kamps-, Starbucks-, Footlocker-, dm-, Niveau. Die Billigware gibt es an jeder Ecke, in jeder Stadt.
Also: Zündfunk weiter machen lassen. Oder, liebe Bayern, sonst wird am Ende wieder alles so, wie es Karl Marx schon vorausgesagt hat und das wollt ihr doch nicht, oder ?
Herzliche Grüße aus dem Rheinland,
Stefan Schneider, Musiker mit: to rococo rot, mapstation, music a.m.


bitte retten sie den zündfunk.
es ist ein feiner sender, im ganzen land bekannt, eine zierde für ihre stadt und wichtig für hörer, musiker und SIE.
danke.
sehr beunruhigt,
Tino Hanekamp, Uebel & Gefährlich – Hamburg


Der „Zündfunk“ ist eines der offensten und innovativsten Sendeformate zur internationalen Pop-Kultur, einschließlich der theoretischen und literarischen Debatten, die in der deutschen Medienlandschaft zu finden sind. Es ist völlig unverständlich (oder nur allzu verständlich), weswegen das Programm der Provinzialisierung geopfert werden soll. Es ist bekanntlich nicht Aufgabe des öffentlich- rechtlichen Rundfunks, die Pluralität von Musik, Literatur, Philosophie und kulturwissenschaftlichen Debatten der Öffentlichkeit vorzuenthalten. Anästhesien sind angebracht im OP, nicht im Radio.

Prof. Dr. Clemens Pornschlegel, Institut für Deutsche Philologie, LMU – München


Wen es angehen mag……
Nicht aus dem Sendegebiet, trotzdem mein aufrichtigst empörter Aufschrei gegen die neueste Terroridee des verrückten Oberst, Zündfunk ins Digital abzuschieben.
Es wird zwar niemand nützen, ich kenn zu gut Verwaltungswege, aber man kanns ja trotzdem mal sagen wie es ist: Scheiße, mit Verlaub. Nun denn, das Problem ist ja, das hier ein “Jugendradio” ohne junge Hörer seinem mit ihm erwachsen gewordenen Publikum keine vermarktbare Quote bringt. Wer das hört, der konsumiert ja nicht, wer hat denn dann Zeit?
Ach wurscht alles, ich schließe mich einfach voller Abscheu all meinen Kollegen an, und vor allem Grüße und alles Gute an die Redakteure und Sendeplatzfüller, die ich im Lauf der Jahre bedienen konnte.
Mit allerhinterhältigsten Wünschen für die Entscheider verbleibt
Janie J. Jones aka Peter Hein, Fehlfarben


Wer eine der wenigen anspruchsvollen Hörfunksendungen für Junge (und Alte) aus dem UKW-Bereich verbannen will, betreibt Zensur und stellt die Finanzierung durch öffentliche Mittel in Frage.

Friedr. Wilh. Hosemann, Geschäftsführer Pro Familia München


Als aktiver Musiker der bayerischen Band SKAOS höre ich den Zundfunk bereits seit 20 Jahren mit Begeisterung. Über den Zündfunk-Demokasettentest schafften wir damals den Sprung aus der bayerisch-schwäbischen Provinz in die Landeshauptstadt! Als Fenster mit Blick auf die alternative Musikszene in Deutschland und auch in der Welt möchte ich diese Sendung auf keinen Fall missen!

Winkler Wolfgang, Skaos – Ulm


Ich war erst vor wenigen Wochen mit einem meiner Künstler (Aceyalone) für ein Interview zu Gast, der Wegfall/die Verlegung dieser Institution hätte sicher auch weitreichende Konsequenzen für andere kulturell hochwertige Ereignisse – das wäre mehr als nur bedauerlich!

Nils David Gebbers, Berlin


Der Zündfunk ist ein herausragender und innovativer Jungendsender, der zu Recht viele Preise gewonnen hat und einzigartig in der Bildung der Jugendkultur und zur Förderung der Nachwuchskultur ist. Dass in Zukunft Jugendkultur nur noch digital empfangen werden kann, halte ich nicht für sinnvoll, da gerade den Jugendlichen die finanziellen Mittel für einen Digitalanschluss fehlen.

Till Hofmann, Lustspielhaus und Lach- und Schießgesellschaft, München


Mein Name ist Christiane Böhnke-Geisse. Ich unterschreibe für den Jazzclub Unterfahrt, da wir der Meinung sind, dass das Genre-übergreifende Musikprogramm des Zündfunks wichtig ist für die Hörer im Lande und sich vom Einheitsbrei abhebt. Zündfunk soll bleiben!

Jazzclub Unterfahrt, München


der BR sollte eigentlich sehr stolz auf die macher von zündfunk und nachtmix sein. der relevanz angemessen bräuchten die eine verlagerung nicht auf DAB, sondern ganztägig auf UKW. Oder will der BR nur noch Weg- und Nebenherhörer?

quintus kannegiesser, BB Island Musikagentur


wenn die ohren der herren und damen, die über den zündfunk zu gericht sitzen so ausgebildet wären wie deren, in jahrelangen trainingseinheiten in in-lokalen und bei geschäftsessen sensibilisierten gaumengeschmacksnerven, ja dann bräuchten wir uns wegen des zünfunks und der gesamten deutschen radioszene mit ihrer einheitssauce keine sorgen zu machen.
lang lebe rock n roll, die inteligenz, die freiheit und die liebe

trini trimpop


Dumm ist der, der dummes tut…

Zündfunk bleibt!!!

Jan van Rooije, Martique Recordings


Der Zündfunk hat mir journalistisch die Augen geöffnet, indem er mir als blutiger Anfängerin die Möglichkeit gab, meine ersten Reportagen zu machen. Junge Leute brauchen solche Chancen und deshalb müssen solche – rarer werdenden – Sendeplätze erhalten bleiben.

Sandra Maischberger, Journalistin, Moderatorin


hoppla
die radiowelt der musik ist in deutschland so klein und eng wie nirgends auf der welt….
die daraus resultierende dummheit und ignoranz führt zu potsdamer resultaten, wage ich zu behaupten.
du fährst im auto durch deutschland und schaltest einfach ab.
amerikanische verlage gestalten das programm des hr des swr und der meisten anderen seit 50 jahren.
erst in bayern konntest du bislang das radiogetrost wieder anmachen das soll nun vorbei sein ?
warum scheint in deutschland die welt der musik so klein und einseitig…
wer zeigt die vielfalt, wer will noch was anderes :
die jugend, finger weg von ihr und raum und platz dafür im sender und zwar mehr und sofort.
das warten hat keinen zweck mehr.
stürmt die sender und sendet mal wieder was anderes als langeweile und wiederholung.
finger weg vom zündfunk

frank fenstermacher, ata tak, fehlfarben, der plan, a certain frank


Seit Jahren das Verschwinden qualitativ hochwertiger Sendungen aus dem als “Kultursender” apostrophierten B2 zu beobachten, ist für mich nicht nur als Sprecher, der seit über 25 Jahren für den Sender arbeitet, eine Katastrophe, sondern vor allem als Hörer!
Das Verschwinden des “Zündfunk” würde diesem epidemischen Kahlschlag nun noch eine weitere Dimension hinzufügen: “Wilder” Journalismus – nicht stromlinienförmig, sondern persönlich, kantig, bisweilen ungelenk und gerade dadurch packend – wäre tot; vor allem aber natürlich: Die Musik! Wo sonst kann man Entwicklungen der populären Musik, die nicht von Konzernen strategisch geplant ist, wahrnehmen? Wo sonst (außerhalb von Clubs, in denen ein 50-jähriger sich deplaziert fühlen muss) lernt man neue Sounds, neue Inhalte kennen? Wo sonst ist “Hören” ein aktiver Vorgang und dient “Senden” nicht der Verkleisterung der Gehirne?
Der Zündfunk sollte nicht “gerettet” werden müssen, er müsste gestärkt und von den Sendergewaltigen in seiner Bedeutung noch höher geschätzt werden!

Martin Umbach, Schauspieler, Sprecher


“MARIA UND MARIA” HELLWIG
Beim vorletzten Familienurlaub – mit Eltern und Bruder und Grosseltern – war ich wohl zwölf und habe mir vom knappen Taschengeld die Led Zeppelin IV gekauft – vermutlich in Bad Reichenhall. In diesem Jahr sollte viel passieren.
Beim letzten Familienurlaub dann – mit Eltern und Bruder – war ich dreizehn und wieder Bayern, und eigentlich wollte ich nicht mehr mit. Hatte aber irgendwo vom Zündfunk gehört und mich darauf gefreut und wurde dann auch nicht enttäuscht. Bisher schien das einzige Licht im Todesstreifen UKW aus der Schweiz: “DRS 2 Sounds” und “Colour Trois” – die Freiburger hatten noch den Piratensender “Dreieckland”, der strahlte aber nicht bis in mein Dorf. Jetzt hörte ich zum ersten mal ein Radioprogramm aus Deutschland, das Spass und Sinn machte. Sehr toll.
Vom knapp bemessenen Taschengeld hatte ich mir dann prompt eine Platte aus München gekauft (- vermutlich wieder in Bad Reichenhall): “Reifenwechsel Leicht gemacht”, mit meinem ersten FSK Stück: “Alfred ist die deutsche Hure” – oder so ähnlich. Hilsberg, da war ich mir aber sicher. Jedenfalls beschleunigte danach alles immer mehr.
“MÜNCHEN GRÜSST DÜSSELDORF, SO NAH UND DOCH SO FERN”
Mitte der 1990er aus Düsseldorf. Mit Kreidler nach München und wir waren eingeladen ins BR-Studio zum Zündfunk, und das freute mich sehrsehr und war natürlich auch ganz toll, und ein paar FSKler waren auch dabei.
Und das letzte “Jedenfalls”: In Bayern gibt es genau drei Errungenschaften, die die Welt und die Menschheit weiter bringen (können): nicht Fußball, Berg und Käse, sondern Fraunhofer Institut, Max-Planck-Institut und Zündfunk. Schönheit und Schönheit und Schönheit. Und das sollte auch so bleiben.

Andreas Reihse, APRIL, KREIDLER.


Sehr geehrte Damen und Herren,
dem Artikel von Andreas Neumeister in der Süddeutschen Zeitung kann ich voll und ganz zustimmen. Ich bin für einen Erhalt des Zündfunk-Konzepts auf einer bayernweiten UKW-Frequenz, wie es sich die ganzen Jahre über sehr bewährt hat und deutlich zum Profil des Bayerischen Rundfunks im Sinne von Information, Meinungsbildung (und -freiheit) und Kulturangebot über den Mainstream hinaus beigetragen hat.
Eine Zerschlagung der Zündfunk-Redaktion sowie die Ausgliederung von Teilen der Sendeinhalte des Zündfunk auf eine Station im Digital Radio halte ich für völlig abwegig.
Entgegen anfänglichen und zwischenzeitlichen Jubelprognosen, das Digital Radio könne sich flächendeckend durchsetzen, hat sich gezeigt, dass es nur eine MInderheit von Hörern erreicht.
Sollte der Zündfunk in der in Aussicht gestellten Weise ‘reformiert’ werden, ist er praktisch gelöscht.
In der Hoffnung, dass auch in Zukunft viele Funken zünden,
mit freundlichen Grüßen,

Michael Lentz, Schriftsteller – Berlin


zündfunk ist überregional die bekannteste radiosendung süddeutschlands. die idee diese institution abschaffen zu wollen, ist ein irrtum. wir, die radiohörer, haben auf grund unserer GEZ-zahlungen ein recht darauf, daß meinungsvielfalt und kulturelles interesse erhalten bleiben! es ist nicht die aufgabe der öffentlich-rechtlichen den privaten in punkto einschaltquoten, flachheit und nervigkeit hinterhereilen zu wollen. rettet den zündfunk! rettet das radio und die kultur! und rettet bayern! ;-)

tommi eckart, 2raumwohnung – berlin


Der BR hätte eigentlich stolz auf das Format “Zündfunk” sein können. In keinem anderen Sendeformat in deutschen Radios wurde Popmusik und Popkultur so seriös, liebevoll und umfangreich abgehandelt. Damit war der BR im Öffentlich/Rechtlichen Radio ganz weit vorne. Wenn der “Zündfunk” auf eine Frequenz geschoben wird, die für niemanden zu empfangen ist, unterscheidet sich dieser Sender von keinem anderen Radio in Deutschland und der nicht vorhandene Erfolg der Öffentlich/Rechtlichen Anstalten gibt ihnen auch nicht recht.

Seif Thorsten, Geschäftsführer Buback Tonträger – Hamburg


Gegen die Verflachung! Gegen den Verlust von Niveau und Qualität…! Sie haben einen verdammten “Kulturauftrag”.
Nehmen Sie ihn bitte ernst!

Christof Ellinghaus, Gründer und Chef Cityslang – Berlin


Hallo liebe Zündfunker,
Wir Helden wären sehr traurig, wenn wir euch bald nur noch in der Nische Online-Radio besuchen könnten. Deutschlands Radiolandschaft ist armselig genug. Der Zündfunk braucht mehr Platz, nicht weniger.
Viel Glück und: so doof werden sie am Ende doch nicht sein.
Liebe Grüße,

Judith Holofernes, Wir sind Helden


Als Sänger bei Generation Aldi schätze ich das Engagement der Engagierten beim Zündfunk sehr!!! Soll jetzt wieder ein Sprachrohr für NACHWACHSENDES von der Bildfläche verschwinden? Ein Sender wie der Zündfunk lindert die allgegenwärtige Flut kommerzgarantierter Enheitskleisterei auf dem Hörermarkt. Sie sind die Wegbereiter für die Trends von Morgen, also gegen Kommerzwindmühlen kämpfende Helden an der Basis. Die ein oder andere vom Zündfunk vorgeschlagen/gespielte Musik wird somit auch irgendwann kommerziell erfolgreich sein und Sender wie Bayern3 usw. “füttern”. Die Kommerziellen Sender leben dann genauso von dem neu hinzugekommenen Interpreten, wie auch jetzt von den zur Zeit präsenten Künstlern. Ich möchte mich auch für die bisherige Präsenz des Senders bedanken. Die Konzepte für das Tagesgeschäft der Kommerzsender (z.B. Bayern3 usw.) sind meistens gerade aus wirtschaftlichen Gründen sehr flach. Sich im Gegenzug ein Sendeformat wie den Zündfunk zu leisten empfinde ich mutig, visionär und Imageprägend!
Charakter kostet was!!!…den gibt`s nicht umsonst-deshalb: bitte das Sendeformat weiterbestehen lassen.
m.l.G.
Albert Tempel, Generation Aldi – München


Zündfunk muß bleiben, sonst Ärger!

Knarf Rellöm


Der Zündfunk soll mindestens in seiner jetzigen Form auf Bayern2Radio erhalten bleiben.

Prof. Dr. Ulrich Beck, Soziologe – München


Der Zündfunk ist für mich eine der wichtigsten Sendungen in Europa und hat mich als Musiker schon durch seinen Vorgänger “Club 16″ stark geprägt. Man muß noch nicht mal besonders intelligent sein, um zu erkennen, wie substantiell solche Beiträge für unsere Gesellschaft sind, das sagt einem doch schon das Herz. Der Zündfunk bereichert das Leben, der Zündfunk ist Rock´n Roll. Mehr Rock´n Roll als bei Zündfunk kriegst du nicht.

Hubl Greiner, Musiker


Ich appelliere an die Verantwortlichen des Bayerischen Rundfunks, das Sendeformat des Zuendfunks und vergleichbare Sendungen wie z.B. “Musik für wache Ohren” unbedingt beizubehalten. Es bedarf dringend eines Forums für anspruchsvolle Pop- und Rockmusik, die sonst kaum mehr qualifiziert kommentiert und kompetent vorgestellt wird. Der Bayerische Rundfunk würde sich einen Bärendienst erweisen, wenn er die Hörerschaft, die dem Sender Bayern 2 Radio seit Jahrzehnten treu ist, durch eine “Programmnovellierung” verprellen würde. Die Idee für eine solche “Novellierung”, die wie die Erfahrung lehrt, immer nur mehr Anpassung ans Mittelmaß bringt, gründet wohl auf der originiellen Einsicht “unterhaltsamer” werden zu wollen und sich den Privatsendern anzugleichen. Deren Präsentation und Moderierung, die so “witzig” und “gutgelaunt” daherkommt und wo sich mehrere Moderatoren gegenseitig anblödeln, ist aber so vielen Hörern und auch mir seit Jahren äußerst zuwider. Muß denn immer alles auf ein noch niedrigeres Niveau herabgezogen werden, nur um der Änderungswut und der Meinung zu genügen, damit höhere Einschaltquoten zu erreichen? Ob das bei einer Änderung der Fall wäre, bezweifle ich außerordentlich! Sicher weiß ich aber, daß der Sender damit seine Identität verlieren würde. Also bitte halten Sie Kurs und verlieren Sie Ihren kulturstiftenden Auftrag und Ihr Renommée, Ihr Niveau und Ihre Hörerschaft nicht aus dem Blick. In der Hoffnung auf eine weise Entscheidung und in die richtige Richtung zündende Ideen grüßt der bislang treue Bayern 2-Hörer

Dr.Kurt Zeitler, Kurator & Konservator, Pinakothek der Moderne / Staatliche Graphische Sammlung München


Ist ja interessant, dass wir in Deutschland eine EU-Richtlinie mal 5 Jahre vor dem Stichtag umsetzen wollen. Ich finde es so gut, dass es den Zündfunk gibt – auf die Weise bin ich über neue Musik informiert – obwohl ich gar nicht so viel Musik höre. Mich hat ja die Umstellung von B2 mit so viel Musikzeugs zwischen den Wortbeiträgen maßlos genervt und tut es immer noch – oft schalte ich lieber aus. Ich würde den Zündfunk wahnsinnig vermissen.

Anne Holler-Kuthe, Business and Professional Women – Netzwerk


Fast alle Radiosender und Sendungen in Deutschland sind ersetzbar. Wo ist der unterschied zwischen BR3, HR3, Radio FFH, und Radio Hastnichtgesehen? Aber man erkennt sofort den Unterschied zwischen den Zündfunk und den oben genannten Sendern. Genauso wie der Klassik-Fan oder Volksmusikschunkler sollte auch der Liebhaber von anspruchsvoller moderner Pop und Rock Musik seine Heimat haben. Daher muss der Zündfunk bleiben.

Wolfgang Gottlieb, Hazelwood Vinyl Plastics – Frankfurt


Sämtliche Musiker der Weltmusikformation Argile unterstützen diese Petition

Dieter Weberpals, Nürnberg


Zündfunk hat schon viel für die Verbreitung, sogar für die Entstehung von Musik ausserhalb der üblichen, von der Musikindustrie diktierten Kommerzproduktion getan und so soll es auch bleiben!

Rainer Berneth alias Ray Bernetto, Los Dos y Companeros – Hallstadt


es braucht solche foren und möglichkeiten der mediengestaltung! warum ein erfolgreiches konzept entfernen?

Prof. Dr. Sabine Pankofer, Katholische Stiftungsfachhochschule München


Spannend, überraschend, kritisch: so habe ich den Zündfunk in meiner Jugend als treue Hörerin erlebt. Seitdem haben sich die Radiosender rapide vermehrt. Leider ist Kultur abseits der eingefahrenen Wege, Musik außerhalb der Top Ten und intelligente, bissige Berichterstattung zu politischen Themen gerade bei überregionalen Sendern trotzdem Mangelware. Ohne Zündfunk wären Bayern und besonders der Bayerische Rundfunk ein ganzes Stück langweiliger.

Dr. Bärbel Kofler, SPD-Bundestagsabgeordnete Wahlkreis 226 (Traunstein / Berchtesgadener Land)


Ich wäre nicht Harald Sack Ziegler wenn nicht auch der Zündfunk dazu beigetragen hätte! Jetzt soll ich plötzlich dieses Organ verlieren? BITTE NICHT!!

Harald Sack Ziegler, Köln


Zuendfunk muss bleiben, da es die EINZIGE relevante MUSIK-SENDUNG im Bayerischen Rundfunk ist. Es kann nicht sein, dass eine Sendung mit hochwertigen redaktionellen Beitraegen, immer am Puls der Zeit, abgesetzt wird. Es gibt sogar deutschlandweit kaum vergleichbare Radiosendungen. Kultur kann nur dann gedeihen, wenn engagierte Menschen interessante Beitraege liefern. Dies funktioniert nicht im langweiligen Quotenradio-Einerlei(siehe BR3 oder diverse Private…) Wenn Zuendfunk stirbt, ist das ein Beitrag zur Abschaffung von UKW-Radio allgemein, denn junge Menschen sind die Hoerer von Morgen und die holen sich ihre Informationen dann eben nur noch ueber das Internet. Es gruesst,

Billy Paradiso, The Grand Paradiso