Reaktionen

E-Mail vom Martina Kobriger, Bayerischer Jugendring

E-Mail vom 12.04., 10:45 Uhr:

Sehr geehrter Herr Gruban,

danke für Ihre Mail zum Erhalt des Zündfunk. Wie Sie sicherlich wissen, vertrete ich als Präsidentin des Bayerischen Jugendrings die gesellschaftliche Gruppe Jugend im Rundfunkrat. Öffentlich rechtliche Angebote für junge Menschen liegen mir daher sehr am Herzen. Meiner Vorstellung nach, soll das erfolgreiche Programm des Zündfunks dort integriert werden.

Aus diesem Grund begrüßt der Bayerische Jugendring die geplante Junge Welle sehr. Wir halten aber die geplante Ausstrahlung über DAB wie Sie nicht für sinnvoll und haben bei unserem letzten Hauptausschuss die Ausstrahlung über eine UKW-Frequenz gefordert, will man junge Menschen wirklich flächendeckend erreichen. Die Bedenken, die uns zu diesem Beschluss bewogen haben, haben Sie bereits selbst in ihrer Mail aufgeführt. Sollte dies zunächst nicht möglich sein, muss der Zündfunk in der jetzigen Form weiter bestehen bleiben, so die Forderung unseres Hauptausschusses. Den gesamten Beschluss hänge ich Ihnen an.

Sie können sich darauf verlassen, dass ich mich für ein umfassendes öffentlich-rechtliches Angebot für junge Menschen über eine UKW-Welle einsetzen werde, das aus meiner Sicht ohne den Zündfunk nicht denkbar ist.

Herzliche Grüße

Martina Kobriger

Anhang:


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E-Mail von Ulrike Gote, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Mitglied im Rundfunkrat

Sehr geehrter Herr R.,

vielen Dank für Ihre email zum Zündfunk. Sie haben recht: Der Zündfunk ist ein gutes Programm, das aus dem Angebot des BR nicht wegzudenken ist. Richtig ist, dass es in absehbarer Zeit eine Jugendwelle des BR geben soll. Ich halte dies auch für gut. Schließlich erreicht der BR kaum mehr HörerInnen unter 30 Jahren. In diesem Zusammenhang macht es Sinn zu überlegen, den Zündfunk dann in diese Jugendwelle zu integrieren. Es gibt bis dato keine Überlegungen, den Zündfunk abzuschaffen. Auch wird B2 nicht zerschlagen. Ein Problem sehe ich in dem Vorhaben, die Jugendwelle nur auf DAB anzubieten. Dies darf zumindest solange nicht geschehen, bis DAB tatsächlich für alle verfügbar ist. Schließlich muss sichergestellt sein, dass gerade die Zielgruppe, für die die Jugendwelle gedacht ist, auch das Programm empfangen und hören kann. Generell stehen für mich die Interessen der HörerInnen über denen der Wirtschaft, die an einer Einführung von DAB und dem Verkauf der entsprechenden Geräte interessiert ist. In diesem Sinne werde ich die Beratungen im Rundfunkrat kritisch begleiten. Der Hörfunkausschuss des Rundfunkrats befasst sich in seiner Sitzung am 27. April mit den Plänen zur neuen Jugendwelle. Im Nachgang wird der Rundfunkrat dazu beraten. Ihre Kritik werde ich in die Beratungen einbringen.

Mit freundlichen Grüßen Ulrike Gote